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Buch über das Ried

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Von: Petra Zeichner

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Natur und Technik vereint: Nilgänse vor Regional-Express im Ried.
Natur und Technik vereint: Nilgänse vor Regional-Express im Ried. © Hanns-Jürgen Roland

Es gibt ein neues Buch über das Naturschutzgebiet bei Bingenheim. Der Autor Hanns-Jürgen Roland hat dafür 180 Fotos gemacht.

Das Bingenheimer Ried ist für viele Tierarten das in weitem Umkreis einzige Biotop. Der Wetteraukreis bezeichnet es als „das Herzstück des Land-schaftsschutzgebietes Auenverbund Wetterau“. Genau darüber hat Hanns-Jürgen Roland einen Bildband herausgebracht.

Roland wohnt direkt an dem Ried und engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für den Naturschutz. So widmete sich der einstige Devisenhändler – „nach dem Job wollte ich noch etwas machen, von dem die Natur profitiert“ – dem Thema Libellen in der Wetterau. Mehr als 60 Arten gibt es in der Region. In ganz Deutschland sind es 81.

Das rund 85 Hektar große Bingenheimer Ried in der Horloffaue ist Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für seltene Vogelarten. Das Wasser der Horloff wird hier in diesem Auenbereich gestaut und bietet einen ganz besonderen Lebensraum. Diesen hat Roland in 180 Fotos festgehalten. „Die Geschichte des Gebiets wird mit einer Zeichnung des Verlaufs der Horloff und der Gräben von 1773 und zwei Luftbildern von 1952/53 vor und 1971 nach der Horloffbegradigung illustriert“, heißt es in der Buchbeschreibung auf Rolands Internetseiten www.libellen-wetterau.de.

Dort findet man auch den Hinweis zu anderen Verkaufsstellen als die Direktbestellung bei dem Autor. Denn zu bestellen ist der Band nicht in der Buchhandlung, dafür liegt es in der einen oder anderen zum Verkauf aus. Der Autor hat den Bildband im Selbstverlag herausgebracht. 

Hanns-Jürgen Roland, „Das Bingenheimer Ried“, 24,90 Euro, 140 Seiten. Erhältlich beim Autor: hjroland @gmx.de.

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