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Noch vor einem Jahr hieß es in Darmstadt: „Fußball trifft Kultur“ in Kooperation mit dem SV 98, der DFL-Stiftung und der gemeinnützigen Gesellschaft LITCAM. Das alles ist derzeit nicht möglich.
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Noch vor einem Jahr hieß es in Darmstadt: „Fußball trifft Kultur“ in Kooperation mit dem SV 98, der DFL-Stiftung und der gemeinnützigen Gesellschaft LITCAM. Das alles ist derzeit nicht möglich.

Darmstadt

Darmstadt: Grüne gegen schrittweise Öffnung für Sportvereine

  • Claudia Kabel
    vonClaudia Kabel
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Die Darmstädter Grünen lehnen Forderungen nach einer schrittweisen Öffnung für Sportvereine derzeit ab. Es herrscht Angst vor der Verbreitung von Mutationen des Corona-Virus.

Die Darmstädter Grünen haben die Forderung der FDP nach einer schrittweisen Öffnung des Sports als „verfrüht und irreführend“ zurückgewiesen. Vorschnelle Öffnungsdebatten führten zu Unsicherheiten bei Vereinen und Sportler:innen und stünden im Widerspruch zu dem Wunsch der Bevölkerung nach klaren und einheitlichen Regelungen im Umgang mit der Corona-Pandemie, teilte der Kreisverband am Mittwoch mit.

Momentan sehe es nicht so aus, als ob das Kanzleramt und die Ministerpräsident:innen kommende Woche Lockerungen beschließen würden. Zudem liege die Öffnung der Sportanlagen nicht im Verantwortungsbereich der Kommune, sondern bei der Landesregierung. „ Wir befinden uns in einer sehr unsicheren Pandemie-Situation: Zwar geht die Inzidenz langsam zurück. Gleichzeitig können wir in anderen Ländern die Verbreitung von Mutationen des Corona-Virus beobachten, die ein höheres Ansteckungsrisiko aufweisen und zu umfangreichen Belastungen der dortigen Gesundheitssysteme führen“, teilten die Parteivorsitzende und Landtagsabgeordnete Hildegard Förster-Heldmann und der Landesvorsitzende der Hessischen Grünen, Philip Krämer, mit. Daher machten Öffnungsdebatten derzeit keinen Sinn.

FDP: Sportvereine brauchen Perspektive

Die FDP-Fraktion in Darmstadt hatte den Magistrat kürzlich aufgefordert, einen Stufenplan zur schrittweisen Öffnung des Sports zu erstellen. Die Einhaltung geltender Hygienekonzepte sollten „dabei selbstverständlich die maßgeblichen Leitplanken einer solchen verantwortungsvollen und mittelfristigen Öffnungsstrategie sein“, hieß es in einer Presseerklärung.

„Die Sportvereine, aber auch Fitnessstudios, brauchen eine Perspektive, wie sie ihr Sportangebot langsam wieder hochfahren können“, sagte Sven Beißwenger, Fraktionsvorsitzender und sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Die Sportvereine seien durch die Schließungen aufgrund der Covid-19 Pandemie stark gebeutelt. Zeitverzögerungen und Unklarheiten bei der Wiederaufnahme des Sports müssten vermieden werden. „Daher muss jetzt ein Stufenplan erarbeitet werden, der sofort umgesetzt werden kann, wenn der Landesverordnungsgeber dies rechtlich zulässt“, so Beißwenger weiter.

Sonderfonds für Sportvereine

Die Stadt Darmstadt hatte im Frühsommer 2020 einen Sonderfonds in Höhe von 100.000 Euro geschaffen, um notleidende Sportvereine zu unterstützen. Zudem rufen die Grünen in Darmstadt alle Bürger und Bürgerinnen auf, ihre Mitgliedschaft in den Vereinen während der Pandemie-Zeit nicht zu kündigen oder nach Möglichkeit sogar neu abzuschließen. Nach Ende der Einschränkungen bedürfe es einer vereinten Anstrengung von Vereinen, Politik und Stadtgesellschaft, um das Ehrenamt und die sportliche Vielfalt in unserer Stadt wieder zu beleben, teilten die Grünen weiter mit.

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