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Ein Blick in die Zukunft

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Zum „Masterplan 2030 plus“ gibt es einen „Planner Slam“, vom Format „Poetry Slam“ abgeleitet. Die Kurzvorträge bringen Sache und Witz zusammen.

Es geht ums Ganze: Darmstadt blickt auf die künftige Stadt- und Verkehrsentwicklung. Das heißt offiziell etwas knackiger „Masterplan Darmstadt 2030 plus“. Damit die zum Mitplanen eingeladenen Bürger in der Centralstation ihre teils tiefen Gräben verlassen, hatte man sich zum Auftakt für den Planungsprozess am Donnerstag etwas Neues einfallen lassen: einen „Planner Slam“, vom Format „Poetry Slam“ abgeleitet – Kurzvorträge bringen Sache und Witz zusammen.

Mit „Warum ist die Runde Kirche rund?“, begann Stadtarchivar Peter Engels seinen Vortrag. Der Historiker schärfte den Blick der rund 450 Zuhörer in der Centralstation für repräsentative Gebäude wie das Mollerhaus, die St. Ludwigskirche mit der Kuppel und das Hessische Staatsarchiv. Die Bauten hatte Stadtplaner Georg Moller im 19. Jahrhundert platziert, um Blick- und Schwerpunkte zu schaffen.

Statistiker Günther Bachmann vom Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung warnte dagegen, sich zu sehr auf Prognosen zu verlassen. „Schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen“, sagte er und verwies auf die Erfahrung mit der Bevölkerungsentwicklung. Die Stadt sollte bestenfalls um 750 Menschen pro Jahr wachsen, zeigte er Prognosen von 2011 auf. Doch die Kurve ging steil nach oben.

Regionalplaner Georgios Kontos beleuchte dagegen die kulturellen Einrichtungen in der Stadt, die man stärker sichtbar machen sollte.

Weiter geht es heute, 6. Februar, von 10 Uhr bis 15.30 Uhr in der Centralstation mit Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, Experten des Baudezernats und des Stadtplanungsbüros „Planquadrat“ zur künftigen Stadt- und Verkehrsentwicklung. (mawi)

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