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Bildung vor Ort stärken

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Projekt soll offenlegen, wo noch Handlungsbedarf besteht. Vernetzung aller Einrichtungen der Stadt als Ziel.

Von Boris Halva

Der Titel klingt sperrig, aber das Ziel ist ein hehres: Die Stadt Darmstadt möchte ein kommunales datenbasiertes Bildungsmanagement einführen, um damit laut Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) eine „Grundlage für mehr und bessere Bildung in unserer Stadt zu schaffen“.

Das Projekt läuft zunächst bis Ende 2018 und wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Mit dem Geld werden zwei Stellen eingerichtet, um das Projekt vorzubereiten und zu begleiten.

Langfristiges Ziel ist es, sämtliche Bildungseinrichtungen in Darmstadt zu vernetzen und so dafür zu sorgen, dass alle Bürger gleichermaßen die Chance auf eine erfolgreiche Bildungsbiografie haben. Zunächst müsse aber, so Reißer, ermittelt werden, „welchen Personen der Zugang zu Bildung erschwert ist“.

Dazu soll im ersten Schritt ein sogenannter 1. Darmstädter Bildungsbericht erstellt werden. In diesem werde die „Bildungslandschaft in der Stadt mit belastbaren Daten unterlegt“, erklärt Reißer.

Die Auswertung dieser Daten übernimmt dann die Geografin Ulla Kainz. Deren Erkenntnisse wiederum dienten dann als Diskussionsgrundlage und seien zugleich Ausgangspunkt für die Arbeit von Monika Krutsch. Die Pädagogin und Bildungsmanagerin soll die Diskussion der Bildungsakteure und Experten in der Stadt in Gang setzen und aus den Ergebnissen später Handlungsempfehlungen für die Politik formulieren. boh

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