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Pfungstadt

Bierbrauer verzichten

Die Pfungstädter Brauerei legt ihre Umbaupläne vorerst auf Eis. Der Grund: Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen rote Zahlen geschrieben.

Pfungstadt. Nachdem die Pfungstädter Brauerei im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben hat, sind angedachte Erweiterungen und Umbauten auf dem Firmengelände erstmal vom Tisch: "Es gibt hier lange Strecken, die wir durch Zusammenlegungen verkürzen wollten. Aber das war nur eine Idee. Als die Zahlen auf dem Tisch lagen, war klar, dass es nicht geht", berichtete Geschäftsführer Ulrich Schumacher beim Ortstermin mit dem hessischen Agrarstaatssekretär Mark Weinmeister (CDU).

Die Rohstoffpreise seien 2009 explodiert: "Diese Preissteigerung konnten wir so nicht weitergeben", erläuterte Schumacher. Der Umsatz von Pfungstädter sank von 27 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 23 Millionen Euro 2009. Die Brauerei wolle nun sukzessive die Flaschenabfüllanlage erneuern, sie aber dort belassen, wo sie ist.

Weinmeister warb für das Qualitätssiegel Geprüfte Qualität Hessen. Pfungstädter war eine der ersten Brauereien in Hessen, die sich 2006 dafür zertifizieren ließ. Für die Marke Pfungstädter wird laut Schumacher nur Malz aus Gerste verwendet, die in der Region angebaut wurde.

"Wir Brauer müssen uns ein Beispiel an den Winzern nehmen", sagte Markus Lopsien, Braumeister und Technischer Direktor bei Pfungstädter. Dahinter steht die Hoffnung, dass sich Markenbiere wieder vermehrt durchsetzen, im Sinne "einer guten Flasche Wein, die man mit Freunden genießt". Einen Schritt in diese Richtung hat die Brauerei bereits getan, in dem sie ihre Sortenvielfalt um einige Trendbiermischungen verringert hat. Colabier gibt es nicht mehr, nur noch Radler und Grapefruitweizen. (det)

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