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Bewerber fällt durch

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Die Feuerwehr sucht einen neuen Wehrführer. Ein erster Bewerber ist durchgefallen. Es liege nun an der Einsatzabteilung, einen neuen Vorschlag zu unterbreiten. Eine Wiederholung der Wahl ist für Anfang März geplant.

Die Mörfelder Feuerwehr blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Damit die Einsatzabteilung auch in den nächsten vier Jahren ausrücken kann, sollte bei der Dienstversammlung ein neuer Wehrführer gewählt werden.

Dass Wehrführer Asko Hamberger und sein Stellvertreter Klaus Nowka nach acht Jahren nicht erneut kandidieren wollten, war bekannt. Bei der Versammlung wurde Carsten Berwanger als Nachfolger vorgeschlagen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Von 55 Kameraden stimmten aber nur 24 für Berwanger, genauso viele lehnten ihn ab, sieben enthielten sich. „Das kam für uns überraschend“, sagte Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD), der die Wahlkommission leitete. Es liege nun an der Einsatzabteilung, einen neuen Vorschlag zu unterbreiten. Eine Wiederholung der Wahl ist für Anfang März geplant, bis dahin bleibt die alte Führung im Amt.

3761 Arbeitsstunden

Problemlos lief dagegen die Vorstandswahl des Feuerwehrvereins. Dort trat Theo Herrmann nicht mehr als Vorsitzender an. Sein Nachfolger wurde Klaus Nowka, der von Reiner Knodt als Stellvertreter unterstützt wird.

Neben der missglückten Wahl stand der Jahresrückblick auf der Tagesordnung. Unter den 167 Einsätzen seien keine außergewöhnlichen Notfälle gewesen, sagte Hamberger. Insgesamt kamen 3761 Arbeitsstunden zusammen. Bei 64 Bränden war die Feuerwehr gefragt, 78 Mal wurde sie zu Unfällen, Rettungs- oder Unwettereinsätzen gerufen. Außerdem gab es 25 Fehlalarmierungen. Bei Übungen, Schulungen und Seminaren kamen 2696 Stunden zusammen.

Aktuell zählt die Einsatzabteilung zwar 75 Kameraden. Weil aber immer mehr Aktive nicht in Mörfelden-Walldorf arbeiten, werde es immer schwieriger, tagsüber die nötigen Kräfte zusammenzubekommen, erklärte Hamberger. Die Stadt sei gefordert, neue Mitglieder für die Einsatzabteilung anzuwerben.

Um den Nachwuchs kümmert sich Jugendwart Günther Knodt mit seinem Team von der Jugendfeuerwehr. Bei der großen 24-Stunden-Übung, Ausflügen, einem Zeltlager und 19 Übungseinsätzen kamen die Betreuer auf mehr als 750 Arbeitsstunden. (eda)

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