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Betreuung künftig bis 17 Uhr

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Zwei Schulen machen mit.

Nach den Sommerferien steigen vier Schulen aus dem Kreis Groß-Gerau in den „Pakt für den Nachmittag“ ein. Neben der Pestalozzischule in Raunheim und der Gernsheimer Peter-Schöffer-Schule sind zwei Einrichtungen aus Mörfelden-Walldorf darunter.

Erstmals wird die Bürgermeister-Klingler-Schule in Mörfelden eine Ganztagsbetreuung anbieten. Die Wilhelm-Arnoul-Schule startete damit bereits 2013. Durch die Aufnahme in den „Pakt für den Nachmittag“ wird an beiden Schulen ein Teil der Betreuungskosten übernommen. Denn das Programm der Landesregierung sieht vor, Geld zur Nachmittagsbetreuung bereitzustellen.

Hessen beteiligt sich an Kosten

Der Kreis als Schulträger ist neu im „Pakt für den Nachmittag“ und hat die beiden Schulen aus Mörfelden-Walldorf vorgeschlagen, erläuterte Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD). „Wir sind jetzt einen Schritt in Richtung Ganztagsschulen vorangekommen.“ Gerade für berufstätige Eltern sei die Betreuung eine unverzichtbare Absicherung.

Mit Unterstützung des Landes wird es an der Bürgermeister-Klingler-Schule ein Betreuungsangebot mit bis zu 120 Plätzen geben. Insgesamt besuchen rund 390 Kinder die Schule. Abgedeckt ist der Zeitraum von 7.30 bis 17 Uhr. Die Personalkosten für die Ganztagsbetreuung liegen bei rund 200 000 Euro, von denen die Stadt gut 120 000 Euro vom Land erstattet bekommt.

An der Wilhelm-Arnoul-Schule werden nach den Sommerferien bis zu 232 der insgesamt 430 Schulkinder einen Betreuungsplatz haben. Die Kostenübernahme durch das Land liegt bei rund 166 000 Euro. Aus der Stadtkasse müssen noch etwa 65 000 Euro zugeschossen werden. (eda)

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