1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Darmstadt

Für Berufseinsteiger

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Es ist eine Mammutveranstaltung. 250 Ausbildungsberufe stellen Betriebe aus Südhessen beim Informationstag in Darmstadt vor. Eingeladen sind Schüler der achten und neunten Klassen.

Gerade mal 300 Schüler trafen 1999 beim ersten Ausbildungsinfotag von Stadt, Landkreis und südhessischen Unternehmerverbänden auf 30 Ausbildungsexperten, erinnerte sich Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Unternehmerverbände, bei der Vorstellung des diesjährigen Programms. Heute sind es zehnmal so viele Acht- und Neuntklässler aller Schulformen, die beim 13. Ausbildungsinfotag am Freitag, 25. März, im Berufsschulzentrum Nord an der Alsfelder Straße mehr als hundert Berater aus 70 Institutionen konsultieren können. „Ein Riesensprung nach vorne“, urteilte Drechsler.

Der ist wohl nötig, denn der Fachkräftebedarf und die demografische Entwicklung haben dazu geführt, dass aus dem Bewerbermarkt ein Ausbildungsstellenmarkt geworden ist: 81 unversorgten Bewerbern standen im vergangenen Ausbildungsjahr 212 offene Stellen gegenüber. Inzwischen würden Betriebe intensiv um Schüler werben.

Als „Mekka“ für südhessische Berufseinsteiger bezeichnete Schuldezernent Dierk Molter (FDP) die Mammutveranstaltung. 250 Ausbildungsberufe böten die Betriebe und Institutionen in Südhessen an. Das Motto „Trau dich“ rufe dazu auf, Berührungsängste gegenüber unbekannten Berufsbilder abzubauen.

Die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, stellte auch Darmstadt-Dieburgs Schuldezernent Christel Fleischmann (Grüne) heraus. Dem Matching – das ist die erfolgreiche Zusammenführung von Ausbildungsbetrieb und Bewerber – räumte Heinrich-Emanuel-Merck-Schulleiter Kurt Kiesel angesichts der gebotenen Vielfalt gute Chancen ein.

Der organisierende Unternehmerverband hat laut Sprecher Reinhold Stämmler im Vorfeld eine 24-seitige Broschüre an alle Schulen geschickt und Lehrer zu einem Vorbereitungstreffen eingeladen. Sie begleiten zudem ihre Schüler zum Infotag. Und die Jugendlichen würden dort von Lotsen angesprochen, damit sich erst gar keiner ungesehen in eine Ecke verdrücken könne.

Am Infotag werden außerdem mehr als 500 Fragebogen unter den Teilnehmern verteilt, die anschließend ausgewertet werden. Sie werden die Grundlage für den 14. Ausbildungsinfotag 2011 bilden, kündigte Stämmler an. (rwb)

Auch interessant

Kommentare