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Bekenntnis zum Schlossmuseum

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Das russische Zimmer im Darmstädter Museum.
Das russische Zimmer im Darmstädter Museum. © FR-Bild, Arnold

Die Stadt Darmstadt wird wieder Mitglied im Verein Schlossmuseum. Doch wie das neue Konzept für die Einrichtung aussehen wird, ist unbekannt. Die Wissenschaftsministerin hält es unter Verschluss.

Nach langer Debatte billigte die Stadtverordnetenversammlung mit den Stimmen von SPD, FDP und CDU, dass die Stadt wieder Mitglied im Verein Schlossmuseum wird, aus dem sie 2008 ausgetreten war. Grüne, Uffbasse, Uwiga, Alternative Liste und die Linke stimmten dagegen.

Ludwig Achenbach (CDU) erklärte, mit dem Beschluss habe der Magistrat "grad noch so die Kurve gekriegt", der alte Zustand sei wiederhergestellt. Dagmar Metzger (SPD) erinnerte an die Gründe für den Austritt. Das Museum habe nach dem Verlust der Holbein-Madonna immer weniger Besucher gehabt.

In der Hoffnung auf Einsparungen habe man den Verein verlassen. Dies habe dann die zuvor von der Stadt geforderte Zäsur bewirkt: Es habe eine Inventur gegeben und ein Nachdenken über neue Wege eingesetzt. Das Land und das Haus Hessen wünschten nun mit neuer Konzeption den Wiederbeitritt der Stadt.

Die Grünen und die kleinen Fraktionen äußerten sich allerdings unzufrieden, dass Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) die neue Konzeption unter Verschluss halte. Auch Ruth Wagner (FDP) appellierte an die Ministerin, das Konzept öffentlich zu machen. (Ryp)

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