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Behindertenbeirat gewählt

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Als erste Kommune im Kreis hat Weiterstadt einen „Beirat zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“. Er kümmert sich in erster Linie um Barrierefreiheit.

Weiterstadt hat erstmals einen „Beirat zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, der für die kommenden drei Jahre gewählt wurde.

„Die Art und Weise, wie Sie arbeiten, regeln Sie selbst in einer eigenen Geschäftsordnung“, erklärte Bürgermeister Ralf Möller (SPD). „Im Wesentlichen geht es darum, dass Sie Ihre Umwelt barrierefrei gestalten können“, umriss er den Auftrag. Wichtig sei, die Interessen so vielfältig wie möglich zu vertreten. Das beginne beim Wohnraum, gehe weiter über den öffentlichen Nahverkehr bis zu Informationen und barrierefreien Internetseiten. Zur Wahlversammlung waren rund 25 Menschen gekommen, wahlberechtigt und wählbar waren erwachsene Menschen mit einer Schwerbehinderung von mindestens 50 Prozent nach der Definition im Sozialgesetzbuch.

Lob vom Kreisbeauftragten

Die sechs nun gewählten Beiratsmitglieder und der noch vom Magistrat zu ernennende ehrenamtliche städtische Behindertenbeauftragte haben Stimmrecht im Beirat, andere Mitglieder wie Bürgermeister, Vertreter der Fraktionen, der Verbände, Vereine und Einrichtungen sowie die Familien-, Frauen- und Seniorenbeauftragte, Monika Reif-Myrzik, haben nur Beraterstatus.

Frank Schäfer, Behindertenbeauftragter des Kreises, lobte bei der Veranstaltung die Weiterstädter Vorgehensweise zur Beiratseinrichtung als professionell. „Nach meinem Kenntnisstand ist Weiterstadt die erste Kommune im Landkreis mit einem offiziellen Behindertenbeirat.“ Hessenweit – Hessen hat über 400 Städte und Gemeinden – gebe es ein Gremium in dieser Form nur noch sechs oder sieben Mal. (mawi)

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