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Bauverein zieht Bilanz

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Insgesamt befinden sich rund 19 000 Wohnungen im Eigentum des Bauvereins, davon sind 43,6 Prozent (7753) mit öffentlicher Förderung errichtet worden oder unterliegen einer Mietpreis- oder Belegbindung.

Die Bauverein AG hat am Dienstag ihre Bilanz des Geschäftsjahrs 2014 vorgestellt. Die Pressekonferenz war die letzte für den Vorstandsvorsitzenden der städtischen Tochter, Hans-Jürgen Braun, der Ende Juni seinen Posten abgibt. Seine Nachfolgerin Sybille Wegerich legte die aktuellen Zahlen dar: 23 Millionen Euro Ausschüttung, insgesamt betrug der Umsatz 121,2 Millionen Euro, sechs Millionen unter Vorjahresniveau – aber doch drei Millionen mehr als ursprünglich geplant. Die Überschüsse fließen in defizitäre Teile der Stadtwirtschaft.

Insgesamt befinden sich rund 19 000 Wohnungen im Eigentum des Bauvereins, davon sind 43,6 Prozent (7753) mit öffentlicher Förderung errichtet worden oder unterliegen einer Mietpreis- oder Belegbindung, sagte Wegerich.

Die Kündigungsrate der Bauvereinsmieter ist 2014 gegenüber 2013 leicht gesunken: von 9,1 auf 8,2 Prozent. Das liege zum einen am engen Markt, so Wegerich, „aber wir glauben auch, dass wir besser geworden sind“.

Drei Projekte prägten 2014: Die Übernahme von mehr als 700 städtischen Wohnungen vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement, der Verkauf von 2100 Wohnungen in Mittelhessen an eine private Investorengruppe sowie der Kauf der Lincoln-Siedlung von der Bima. Die neun Baufelder auf der 244 000 Quadratmeter großen Lincoln-Siedlung mit 1600 Wohnungen, neuem Straßenkonzept und zahlreichen Neubauten wird die Bauverein AG auch die kommenden Jahre beschäftigen.

Aktuell befindet sich ein weiteres Großprojekt im Bau: 88 geförderte Wohnungen in der Arheilger Blütenallee sollen bis Ende 2015 bezugsfertig sein. (rwb)

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