Darmstadt

Bauverein saniert im Spessartring

Beim Bauverein stehen Sanierungsarbeiten an. Begonnen wird Mitte Juli zunächst mit den Gebäuden im Spessartring. Anschließend, so sieht es die Planung vor, sollen sukzessive alle Gebäude im Rhönring überarbeitet werden.

Beinahe 100 Jahre ist es her, dass der Darmstädter Stadtbaurat August Buxbaum (1876-1960) das Gebäudeensemble im Spessart- und Rhönring plante. „Heute gelten die schmucken, zwischen 1921 und 1928 entstandenen und längst unter Ensembleschutz stehenden Gebäude als Beispiel für gelungenen sozialen Wohnungsbau“, heißt es in einer Mitteilung des Bauvereins.

An der 100 Jahre alten Bausubstanz habe allerdings der Zahn der Zeit genagt: Die alten Holzfensterläden bräuchten dringend eine Auffrischung, Türen gehörten ausgetauscht und auch die Fassaden benötigten einen neuen Anstrich. Die Bauverein AG hat sich daher entschlossen, die Gebäude im Spessartring zu modernisieren.

Begonnen wird Mitte Juli zunächst mit den Gebäuden im Spessartring. Die Mieter wurden bereits über die bevorstehenden Arbeiten informiert. Der an den Spessartring anschließende Rhönring soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Den Anfang machen die Gebäude im Spessartring 16/Alfred-Messel-Weg 2 und im Spessartring 27/Hohler Weg 26 („Café Gretchen“). Ab 18. Juli werden sie einer Putzsanierung unterzogen. Sämtliche Fenster werden wieder in Fenster mit Holzrahmen umgewandelt, Klappläden werden erneuert. Dies mache eine enge Abstimmung zwischen Brandschutz- und Denkmalschutzexperten erforderlich. Gedämmt werden die Dächer, da solche Veränderungen an den Fassaden wegen der Denkmalschutzauflagen nicht möglich sind, so der Bauverein. Nach der Putzsanierung bekommen die Häuser den neuen Anstrich. Dieser wird ebenfalls mit dem Denkmalschutz abgestimmt.

Die Arbeiten an den beiden Gebäuden werden bis Jahresende 2016 abgeschlossen sein. Anschließend, so sieht es die Planung vor, sollen sukzessive alle weiteren Gebäude im Spessartring/Rhönring überarbeitet werden. (ers)

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