Wohnen in Darmstadt

Bauverein kauft Kaserne vom Bund

  • schließen

Der Bauverein kauft in Darmstadt die Cambrai-Fritsch-Kaserne und die Jefferson-Siedlung. Auf den 34 Hektar großen Konversionsflächen sollen 1400 Wohnungen für mehr als 3000 Menschen entstehen.

Mehr als zwei Wochen später als ursprünglich geplant haben Vertreter der Bauverein AG und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) am Mittwoch in Darmstadt einen Vertrag zum Ankauf der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung unterzeichnet. Die ehemaligen Militärflächen sollen im Auftrag der Stadt von Ende des Jahres an städtebaulich entwickelt werden, teilten der Bauverein und die Stadt mit. Auf den insgesamt 34 Hektar großen Flächen sollen 1400 Wohnungen für mehr als 3000 Menschen entstehen.

Angekauft wurden die Konversionsflächen östlich der Heidelberger Straße von der BVD New Living, einer Tochterfirma des Bauvereins. Zur Höhe des Kaufpreises wollte eine Sprecherin nichts sagen. Auch von der Pressestelle der Bima in Bonn war zunächst keine Auskunft zu erhalten. Nach Informationen der FR betrug der zunächst ausgehandelte Kaufpreis 42 Millionen Euro. Claus Niebelschütz, der Hauptstellenleiter Verkauf der Bima aus Koblenz, wird in der Mitteilung des Bauvereins nur mit den Worten zitiert, dass die Bundesanstalt den Vorgaben der Bundesregierung gefolgt sei und den Bau von mehr als 600 geförderten Wohnungen mit einem Preisnachlass in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags fördere. Dies sei derzeit bundesweit „die höchste Verbilligung der Bima in einem Einzelfall“, so Niebelschütz.

Für den Wohnungsbau stehen 15 Hektar zur Verfügung. Große Teile des Geländes sind als Verkehrs-, Biotop, Wald- oder Artenschutzfläche ausgewiesen. Den größten Teil der Wohnbebauung werden Mietwohnungen ausmachen. Es sind aber auch Eigentumswohnungen geplant.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare