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Bauprojekte günstiger als gedacht

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Stadt spart 290 000 Euro ein

Die Stadt Mörfelden-Walldorf hat für ihre größeren Bauprojekte rund 290 000 Euro weniger ausgegeben als geplant. Diese Zahl nannte Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) bei einem Pressegespräch.

In Mörfelden-Walldorf werden Vorhaben mit einem Volumen von mehr als 100 000 Euro seit 2012 genauer unter die Lupe genommen. Für neun größere Vorhaben im Jahr 2015, deren Fertigstellung sich zum Teil noch in dieses Frühjahr fällt, waren knapp 4,3 Millionen Euro angesetzt. Tatsächlich benötigt wurden nur 4,006 Millionen Euro.

Bei sieben von neun Projekten wurde der Kostenrahmen unterschritten, zwei wurden teurer als gedacht. Zu letztgenannten zählte die Bahnbrücke in der Aschaffenburger Straße. Statt der kalkulierten 600 000 wurden hierfür 727 000 Euro benötigt, weil sich die Stadt während der laufenden Arbeiten dafür entschieden hatte, doch den gesamten Fahrbahnbelag zu erneuern.

Um 15 000 Euro über dem Kostenanschlag von 138 000 Euro lagen Arbeiten am Walldorfer Bahnhof. Dort war festgestellt worden, dass eine Bodenplatte getauscht werden musste.

Deutlich unter dem Ansatz blieben die Ausgaben für die kürzlich in Betrieb genommene Kindertagesstätte XI im Walldorfer Nordring. Statt 2,24 reichten dort 2,045 Millionen Euro aus – immerhin eine Planunterschreitung um knapp 179 000 Euro.

Für die Sanierung des städtischen Wohnhauses in der Ludwigstraße 68 werden wohl nur 117 000 statt 185 000 Euro ausgegeben, für das am Gundhof 6 etwa 115 500 statt 150 000 Euro. Bei beiden Vorhaben waren die Sanierungspläne abgespeckt worden. (mz)

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