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Bahnbrücke ist wieder freigegeben

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Am Montag, 1. Dezember, wurde die Bahnbrücke in der Aschaffenburger Straße, über die die Verbindung zur Bundesstraße 44 nach Frankfurt führt, wieder freigegeben.

Dreieinhalb Monate mussten sich die Verkehrsteilnehmer gedulden. Am Montag, 1. Dezember, wurde die Bahnbrücke in der Aschaffenburger Straße, über die die Verbindung zur Bundesstraße 44 nach Frankfurt führt, wieder freigegeben. Für rund 550 000 Euro ließ die Stadt Sicherheitsauflagen erfüllen, den Fahrbahnbelag erneuern und den nördliche Gehweg verbreitern. Die Baukosten liegen damit etwa zehn Prozent über dem ursprünglichen Budget. Aufgefangen werden die Mehrausgaben aus dem Topf für den Straßenunterhalt, erklärte Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD).

Im Wesentlichen führte der neue Straßenbelag zur Überschreitung der Baukosten. „Wir haben uns nachträglich zu diesem Schritt entschieden. Die Bürger hätten sicher kein Verständnis dafür, wenn wir die Brücke in einigen Jahren deshalb wieder gesperrt hätten“, erklärte Becker. Nun könne der Verkehr die nächsten zehn bis 20 Jahre ohne Probleme über die Brücke rollen.

Der Vergangenheit gehört das verrostete Brückengeländer an. Bei Sicherheitsüberprüfungen war die Metallkonstruktion besonders negativ aufgefallen und hätte zu einer Zwangssperrung der Brücke führen können. Rund 130 Meter ist das neue Geländer lang, das über einen besseren Berührungsschutz an den Hochspannungsleitungen verfügt. Außerdem sichern es Drähte ab, damit bei einem Unfall nichts auf die Bahnlinie stürzt.

„Es sind aber nicht alle Probleme gelöst“, kam Becker auf den Fußgängerweg zu sprechen. Der ist mit 1,50 Metern zwar 50 Zentimeter breiter geworden, aber zu schmal für einen Radweg. Ursprünglich war für 6,2 Millionen Euro ein Brückenneubau mit Radweg geplant. Da die Stadt aber rote Zahlen schreibt, wurde das Projekt aufgegeben. (eda)

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