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Ausstellung und Kinderoper

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Von: Jens Joachim

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Die Edith-Stein-Schule erinnert an die „Kinder im KZ Theresienstadt“.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wird in der Edith-Stein-Schule, Seekatzstraße 18-22, die Wanderausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt“ gezeigt.

Die 2001 von Ursula Krause-Schmitt, Andrea Mohr, Hartmut Mohr und Gottfried Schmidt neugestaltete Ausstellung des „Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 bis 1945“ erinnert auf 15 Tafeln an das Schicksal der etwa 11 000 nach Theresienstadt deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet. Gezeigt werden in der Ausstellung Zeichnungen, Gedichte und Texte. Die Ausstellung kann noch bis Freitag, 28. September, zwischen 8 und 18 Uhr besichtigt werden.

Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule führen zudem am Dienstag, 25. September, in der Orangerie, Bessunger Straße 44, und am Donnerstag, 27. September, im Jüdischen Gemeindezentrum, Wilhelm-Glässing-Straße 26, jeweils um 19.30 Uhr „Brundibár“, eine im KZ Theresienstadt entstandene Kinderoper von Hans Krása auf. Der Eintritt ist frei. Eintrittskarten gibt es in der Schule. jjo

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