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Ausbildung in Teilzeit

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In Südhessen werden händeringend Erzieherinnen und Erzieher gesucht. Deshalb bietet die Alice-Eleonoren-Schule (AES) die Erzieherausbildung auch in Teilzeitform an und arbeitet mit den Agenturen für Arbeit und Jobcentern zusammen.

Bewerber, die aus zeitlichen oder finanziellen Gründen die Erzieherausbildung nicht absolvieren konnten, sind eine neue Zielgruppe. Viele Studierende könnten ihren Traumberuf im zweiten Anlauf verwirklichen. „Meine frühere Arbeit war eine Arbeit mit toter Materie. Sozialer Reichtum ist mir wichtiger als viel Geld“, sagt Ilkay Müller, 38 Jahre, die sich als studierte Mathematikerin mit Berufserfahrung entschloss, die Erzieherausbildung in Angriff zu nehmen.

Wer einen mittleren Bildungsabschluss, berufliche und pädagogische Erfahrungen hat, kann auch noch im höheren Alter die Berufsausbildung zum Erzieher beginnen, sagt Thomas Dick, Abteilungsleiter der Fachschule für Sozialwesen. Dabei kämen den Auszubildenden auch die eigenen Erziehungserfahrungen zugute. Die Praxis zeige, dass gerade ältere Bewerber, die über beruflichen und privaten Erfahrungsschatz verfügten, genau wüssten, warum sie diesen Beruf anstreben und hoch motiviert die Ausbildung absolvieren. Auch für Männer werde dieser Zugang zum pädagogischen Arbeitsfeld immer attraktiver.

Durch Einlösung sogenannter Bildungsgutscheine kann Arbeitslosengeld bezogen und eine finanzielle Förderung der Ausbildung ermöglicht werden. Wegen der großen Resonanz wird die AES im kommenden Schuljahr neben den Vollzeitklassen erneut zwei Teilzeitklassen anbieten. ers

Informationen gibt es auf www.alice-eleonoren-schule.de
und unter Telefon 06151/48828.

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