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Architekten äußern Bedauern

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Ein großer Verlust für die Stadt und deren zukünftiges Baugeschehen wäre Zuschkes Weggang aus Sicht der Gruppe Darmstadt des Bundes Deutscher Architekten.

Zu den beruflichen Plänen der parteilosen Darmstädter Baudezernentin haben sich nun die führenden Darmstädter Grünen-Politiker Hildegard Förster-Heldmann, Jürgen Deicke und Yücel Akdeniz geäußert: „Es sieht derzeit wohl so aus, als sei Cornelia Zuschke bezüglich eines Wechsels in abschließenden Gesprächen mit Düsseldorfer Verhandlungsträgern.“

Sie hätten sich „gefreut, wenn der Wechselwunsch der Baudezernentin früher kommuniziert worden wäre“, heißt es in einer Presseerklärung. „Ihr Weggang ist zwar ein Verlust, der Magistrat ist dennoch arbeitsfähig und wird in einem geordneten Verfahren die Nachfolge regeln.“ Natürlich werde Zuschkes Weggang die Koalition „vor Probleme stellen“, heißt es in einer weiteren Presseerklärung, die neben Förster-Heldmann und Akdeniz auch CDU-Fraktionschef Hartwig Jourdan unterzeichnet hat. „Gleichwohl können wir versichern, dass der Magistrat bis zu einer möglichen Neubesetzung vollumfänglich arbeitsfähig sein wird.“

„Ein großer Verlust für die Stadt und deren zukünftiges Baugeschehen“ wäre Zuschkes Weggang aus Sicht der Gruppe Darmstadt des Bundes Deutscher Architekten. Mit ihrem Amtsantritt habe sich ein „Paradigmenwechsel“ in Sachen Baukultur vollzogen. Zuschke habe viele Projekte, teilweise nach langem Stillstand, auf den Weg gebracht. (bad)

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