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Alte Schulen mit neuem Brandschutz

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Wilhelm-Leuschner- und die Viktoriaschule werden seit einem Jahr saniert. In der Viktoriaschule besteht die größte Neuerung in der Installation von Brandschutztüren. An der Leuschner-Schule wurden die Turnhalle erneuert und Installationen auf den neuesten Stand gebracht.

Die Wilhelm-Leuscher- und die Viktoriaschule (Viko) werden seit einem Jahr saniert. Bei einem Pressetermin erläuterte Baudezernentin Cornelia Zuschke (parteilos): „Bei beiden Schulen hat der Denkmalschutz eine wichtige Rolle gespielt.“

Das galt für das vom Ende des 19. Jahrhunderts stammende Hauptgebäude der Viko ebenso wie für den in den 50er Jahren errichteten Gebäudekomplex der Leuschner-Schule an der Bessunger Straße .

In der Viko ist die größte Neuerung nun die Installation von Brandschutztüren, die bei einem Feuer für die Abschottung einzelner Abschnitte sorgen. Außerdem wurden zusätzliche Flucht- und Rettungswege angelegt. Im Untergeschoss konnte zudem im Rahmen der Sanierung ein neuer Informatikraum geschaffen werden. „Die Herausforderung besteht darin, die jeweilige Formensprache zu wahren“, resümierte Zuschke. Brandschutztüren aus Stahl und Glas fügen sich in den angrenzenden Fluren nahtlos in die historische Architektur ein. Der Brandschutz in der Viktoriaschule werde – wenn kleinere Ausbesserungsarbeiten bis Jahresende abgeschlossen sind – 982 000 Euro gekostet haben.

An der Wilhelm-Leuschner-Schule wurde die Turnhalle samt Toilettenanlage grunderneuert und Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen auf den neuesten Stand gebracht. Auf die Erneuerung technischer Anlagen fiel auch bei der Leuschner-Schule der Großteil der insgesamt 2,3 Millionen Euro teuren Sanierungsmaßnahme. Hier steht die Grundsanierung sowie die Erweiterung des Verwaltungstrakts und der Neubau von Mensa und Betreuungsräumen noch bevor. wka

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