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Das Land kümmert sich nicht um den Akazienpark in Darmstadt. Eine Aktionsgruppe will sich der Sache annehmen.
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Das Land kümmert sich nicht um den Akazienpark in Darmstadt. Eine Aktionsgruppe will sich der Sache annehmen.

KOMMENTAR

Akaziengarten in Darmstadt: Bürger zeigen wie es geht

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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Im Streit um den Zustand des Parks am Standort des Landesrechnungshofs in Darmstadt haben zwar beide Seiten recht. Doch es fehlt an einer wohlwollenden Kommunikation seitens des für die Grünanlage zuständigen Landesbetriebs. Eine kluge Behörde würde jetzt den Dialog suchen. Ein Kommentar.

Darf man auf einem Gelände, das einem nicht gehört, Bäume und Sträucher pflanzen – auch wenn sie dem ursprünglichen Bepflanzungsplan entsprechen? Nein. Darf man einen öffentlichen Park, der dem Staat und damit allen Bürgerinnen und Bürgern gehört, derart vernachlässigen, dass er seinen Erholungs- und Naturschutzzweck nicht mehr erfüllt? Nein. Beide Seiten haben recht.

Hier fehlt eine wohlwollende Kommunikation. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien schießt lieber gleich mit Kanonen auf Spatzen. Dabei muss man fragen, warum gibt es nach so vielen Jahren keinen konkreten Zeitplan für die angeblich geplante Wiedererstellung des Parks?

Landesbetrieb vernachlässigt Akaziengarten in Darmstadt

Und warum freut sich das Land nicht über das Engagement, das dem Staat auch einige Euro einsparen würde? Wo bleibt die vielgerühmte Bürgerbeteiligung? Sicher, es war vermessen, sich am Landeseigentum zu vergreifen. Man hätte andere Wege suchen können, um die Missstände öffentlich zu machen. Aber hätte das dieselbe Wirkung gehabt?

Jetzt haben Bürger:innen selbst Hand angelegt und gezeigt, wie es geht. Eine kluge Behörde würde jetzt den Dialog suchen.

Lesen Sie weiter: Streit um Park in Darmstadt: Landesbetrieb droht Bürgerinitiative

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