Darmstadt

1000 Euro für die Darmstädter Tafel

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Der Honigbär-Ring ist doch nicht umsonst gefunden worden, sondern erfüllt noch einen guten Zweck.

Wenn auch die Geschichte um den „Honigbären“-Ring kein so romantisches Ende nahm, wie erhofft – die Suche hatte doch auch ihr Gutes.

Die Frankfurter Dic Asset AG, Eigentümerin des Wilhelminenhauses, in dem das Regierungspräsidium Darmstadt untergebracht ist und das gerade modernisiert wird, hatte dem Ehepaar ein gemeinsames Abendessen in Aussicht gestellt. Die auf Grund eines Presseaufrufs gefundene Besitzerin hatte dieses jedoch abgelehnt, wie ein Unternehmenssprecher der FR sagte. „Sie hat sich scheiden lassen und wollte wohl nicht noch einmal mit dem Honigbären essen gehen.“

Damit die Mühe aber nicht umsonst war, lässt die Besitzerin das Geld der Darmstädter Tafel zukommen. Die symbolische Übergabe eines Schecks über 1000 Euro fand am gestrigen Donnerstag in Darmstadt statt. Die Frau, die anonym bleiben möchte, hatte geäußert, dass sie den Ring nun an einen Platz geben werde, wo er unentdeckt bleiben soll.

Als ihre Ehe gescheitert war, hatte sie ihn in den Magnolienbaum vor dem RP gesteckt. Dort war er eingewachsen und kürzlich beim Rückschnitt gefunden worden. „Das Medieninteresse überraschte und rührte die Frau“, sagte der Unternehmenssprecher. (cka)

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