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In Frankfurt wurde bereits Anfang Dezember 2019 am Haupteingang zum Frankfurter Römer das Schild mit der Aufschrift „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ angebracht.

Darmstadt

Darmstadt: Zeichen gegen Rassismus

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Die Stadt Darmstadt will Schilder an allen Verwaltungsgebäuden anbringen, die für Respekt werben und sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz richten.

An allen Verwaltungsstandorten der Stadt Darmstadt sollen künftig Hinweisschilder mit der Aufschrift „Respekt! Kein Platz für Rassismus!“ angebracht werden. Das hat Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) während der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Justus-Liebig-Haus angekündigt.

Die „Respekt! Kein Platz für Rassismus“-Schilder sind Teil einer Kampagne der Industriegewerkschaft (IG) Metall, die sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz richtet und zugleich für ein respektvolles Verhalten, Toleranz, Anerkennung und Wertschätzung wirbt. Bereits seit einigen Jahren schon werden die Respekt!-Schilder bundesweit an Schulen, Sportanlagen und Betrieben angebracht. Auch am Naturfreundehaus im Darmstädter Stadtteil Eberstadt hängt bereits seit dem Frühjahr 2017 ein solches Schild.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat kürzlich das „Bunt ohne Braun-Bündnis gegen Rechts“ nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag von Hanau alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister angeschrieben und ebenfalls vorgeschlagen, an möglichst vielen Gebäuden im Landkreis die Respekt!-Schilder zu montieren. „Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und Ihre Bereitschaft, gegen jede Form von Rassismus einzutreten und auch in Ihrer Kommune ein Zeichen zu setzen“, heißt es in dem Schreiben des Bündnisses.

Die Darmstädter Jungsozialisten (Jusos) hatten bereits im Dezember vorigen Jahres eigenmächtig die Schilder am Neuen Rathaus und am Justus-Liebig-Haus, wo sich auch der Sitzungssaal der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung befindet, befestigt, um ein Zeichen gegen die AfD zu setzen. Das Anbringen der Schilder an Gebäuden der Stadt hatte jüngst auch Ann Dargies vom Vorstand der Freien Szene Darmstadt angeregt.

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