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Blick auf den Herrngarten nach den Krawallen beim Schlossgrabenfest in Darmstadt 2018.

Darmstadt

Darmstadt: Prozess nach Randale auf Schlossgrabenfest

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Ein weiterer mutmaßlicher Randalierer der Schlossgrabenfest-Krawalle muss sich vor dem Amtsgericht Darmstadt verantworten. Seine Identität ist unklar.

Vor dem Darmstädter Amtsgericht hat am Dienstag ein weiterer Prozess gegen einen mutmaßlichen Randalierer der Schlossgrabenfest-Krawalle vom vorigen Jahr begonnen. Am Morgen des 3. Juni war die Polizei nach dem Ende der Musikdarbietungen am Rande des Festgeländes im benachbarten Herrngarten mit Flaschen und Steinen beworfen worden. Mehrere Beamte wurden dabei verletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin mehr als 150 Verfahren eingeleitet. In rund 30 Verfahren wurde Anklage erhoben.

Die Staatsanwaltschaft hat auch einen 20-Jährigen wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs angeklagt. Dem Mann wird vorgeworfen, den Ruf „ACAB“ (die Kurzform für „All Cops are Bastards“ – „Alle Polizisten sind Bastarde“) skandiert und damit Polizeibeamte beleidigt zu haben. Auch soll er Mann mindestens zwei Glasflaschen geworfen haben. Die Verhandlung wurde am Dienstag nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft unterbrochen, weil ein Gutachten zur Feststellung der Identität des Mannes eingeholt werden soll. Der Prozess wird am 12. Juni fortgesetzt.

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