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Einsteigen: Tim Huß denkt das Thema Verkehr in Darmstadt neu.

Kommentar

Vorwärts mit Visionen

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Der kommissarische Vorsitzende und sein Team haben die Sozialdemokraten in Darmstadt bei den Themen Verkehr, Wohnen und Arbeit auf Trab gebracht. Unser Kommentar.

Radikal und revolutionär will der kommissarische Vorsitzende der Darmstädter SPD wirken. Das klingt kühn und verwegen. Vor dem Unterbezirksparteitag am Samstag, auf dem Tim Huß zum Nachfolger der zurückgetretenen früheren Bundesjustiz- und -wirtschaftsministerin Brigitte Zypries gewählt werden soll, hat der junge Sozialdemokrat visionäre Ideen und konkrete Vorstellungen zu den Themen Verkehr, Wohnen und Arbeit vorgelegt.

Es ist das Verdienst des 26-Jährigen und seiner jungen Mitstreiter, die Darmstädter Sozialdemokraten wieder auf Trab gebracht zu haben. Und dies geschah mit voller Rückendeckung der arrivierten Parteifunktionäre. Menschen, die sich der Sozialdemokratie verbunden fühlen, lassen sich wieder einbinden und wollen sogar Verantwortung übernehmen. Und mit neuen Veranstaltungsformaten hat es Huß geschafft, die Parteibasis bei der Erarbeitung einer „Vorwärtsstrategie“ einzubinden.

Schon im Landtagswahlkampf hatte der damalige Direktkandidat seine „Visionen für eine gerechte Zukunft“ präsentiert. Visionen müssen einem nicht gefallen, vielleicht lassen sie sich nicht vollständig verwirklichen. Sie dürfen auch mal radikal und revolutionär vermarktet werden, sie beleben und befruchten aber den politischen Diskurs.

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