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Im Bau: Das neue Studierendenwohnheim an der Nieder-Ramstädter Straße in Darmstadt.
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Im Bau: Das neue Studierendenwohnheim an der Nieder-Ramstädter Straße in Darmstadt.

Wohnen

Neue Wohnheime für Studierende

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Das Land Hessen und das Studierendenwerk Darmstadt investieren 35 Millionen Euro für 457 neue Wohnplätze. Im Herbst 2021 sollen die Wohnungen zum ersten Mal bezogen werden.

In der Nähe des Fußballstadions am Böllenfalltor und auf dem Gelände der bereits bestehenden studentischen Wohnanlage „Karlshof“ errichtet das Studierendenwerk Darmstadt derzeit mit finanzieller Unterstützung des Landes 457 neue Wohnplätze für Studierende. Gefördert würden die beiden Bauvorhaben mit dem Landesprogramm „Studentisches Wohnen“, schreibt das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen in Wiesbaden in einer Mitteilung.

Nach Angaben des Ministeriums besteht auch in Darmstadt – wie in allen anderen hessischen Hochschulstädten – „ein besonders hoher Bedarf an Wohnraum für Studierende“. Mit dem Landesprogramm sollen nach den Worten von Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir (Grüne) Bauvorhaben für bezahlbare Unterkünfte in der Nähe der Hochschulen gefördert werden.

Die neuen Studierendenwohnungen entstehen in Neubauten im studentischen Wohnareal „Karlshof“ am Alfred-Messel Weg sowie in einem neuen Studierendenwohnheim an der Nieder-Ramstädter Straße.

Die Gesamtkosten für die beiden Bauprojekte des Studierendenwerks Darmstadt betragen nach Angaben des Ministeriums rund 35 Millionen Euro. Das Land Hessen fördert die 48 Wohnplätze auf dem Karlshof-Gelände mit einem Baudarlehen von rund 4,4 Millionen Euro und einem Finanzierungszuschuss von rund 1,8 Millionen Euro.

Das Bauvorhaben an der Nieder-Ramstädter Straße, wo vier Gebäude und 180 Wohneinheiten entstehen, werde mit einem Baudarlehen von rund 11,8 Millionen Euro und einem Finanzierungszuschuss von rund 4,7 Millionen Euro gefördert.

Mit Wohnflächen zwischen 26 und 73 Quadratmetern werden den Studierenden in Darmstadt insgesamt rund 9700 Quadratmeter zusätzlicher Wohnraum zur Verfügung stehen. Die Anfangshöchstmieten liegen bei 10,36 Euro pro Quadratmeter zuzüglich zwei Euro Pauschale für Schönheitsreparaturen und Möblierung. Es handelt sich dabei nach Angaben des Ministeriums um Einzel- und Doppelappartements oder um Dreizimmerwohnungen für Wohngemeinschaften. Für die 457 Studierendenwohnungen gilt dann eine vierzigjährige Mietpreis- und Belegungsbindung. Die neuen Wohnungen sollen nach Angaben eines Sprechers des Studierendenwerks im Herbst nächsten Jahres bezogen werden.

Al-Wazir teilte auch mit, Ziel der Landesregierung sei es, den Anteil der Wohnplätze für Studierende „deutlich zu erhöhen“. Bis 2024 stelle das Land im Zuge der Wohnungsbauförderung mehr als zwei Milliarden Euro bereit. Kein Projekt des sozialen Wohnungsbaus werde am Geld scheitern, versicherte der Minister.

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