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Aus der Vogelperspektve soll der Luisenplatz rund um das Ludwigsmonument überwacht werden. Bild: Rolf Oeser

Darmstadt

Darmstadt: 15 Kameras für den Luisenplatz

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Die Einrichtung der Überwachungsanlage kostet die Stadt Darmstadt einmalig rund 400 000 Euro. Die Monitore werden an drei Standorten bei der Polizei und in der Stadtwache installiert.

Im Zuge der geplanten Einführung einer Überwachung des Darmstädter Luisenplatzes hat der Magistrat am Mittwoch Firmen beauftragt, die Anlage einzurichten. Laut einer Mitteilung wird dies die Stadt einmalig rund 400 000 Euro kosten. Ziel ist es nach Angaben eines Stadtsprechers, die Anlage noch in der ersten Jahreshälfte in Betrieb zu nehmen.

Bereits Mitte Juni vorigen Jahres hatte sich die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich grundsätzlich dafür ausgesprochen, den zentralen Platz in der Innenstadt gemeinsam mit der Polizei mit Kameras zu überwachen. Die Einrichtung der Anlage wurde europaweit ausgeschrieben. Vorgesehen ist, 15 Kameras an vier Standorten zu installieren. Die von den Kameras erfassten Aufnahmen sollen im 1. Polizeirevier an der Bismarckstraße, in der Stadtwache der Kommunalpolizei in der Fußgängerzone an der Wilhelminenstraße sowie in der Leitstelle im Polizeipräsidium an der Klappacher Straße überwacht und ausgewertet werden. An den Zugängen zum Luisenplatz und an den Bus- und Straßenbahnhaltestellen sollen Schilder angebracht werden, um auf die Videoüberwachung hinzuweisen.

Die Aufnahmen werden zehn Tage gespeichert und danach vernichtet, soweit sie nicht zur Abwehr einer Gefahr, zur Verfolgung einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit oder zur Strafvollstreckung benötigt werden.

Der Magistratsbeschluss soll laut Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer (CDU) der Stadtverordnetenversammlung nochmals zur abschließenden Abstimmung vorgelegt werden.

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