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In den Einrichtungen des Kreises soll auf Einwegplastik verzichtet werden.

Umwelt

Plastikmüll in Darmstadt-Dieburg vermeiden

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In Schulen und Verwaltung sollen weniger Einwegprodukte verwendet werden. Die Koalition ruft daher einen Aktionsplan aus.

Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP will Plastikmüll vermeiden und einen Aktionsplan für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft und die Verwendung wiederverwertbarer Produkte ins Leben rufen. Das teilen die Parteien mit.

Ziel des kreisweiten Aktionsplans sei vor allem die Vermeidung von Einwegkunststoffprodukten in der Kreisverwaltung, in Schulen und den Eigenbetrieben des Landkreises. Auch die Materialbeschaffung und Ausschreibungsverfahren sollen einbezogen werden. Gleichzeitig werde auf Wiederverwertbarkeit und Recycling Wert gelegt. Mit einer Veranstaltungsreihe will die Koalition auf die Gefahren für Menschen, Tiere und Natur aufmerksam machen zeigen, wie Plastikmüll vermieden kann.

Nicht erst durch die gesetzlichen Vorgaben der EU sei das Thema Plastik in die öffentliche Diskussion gerückt. Der Nachweis von Mikroplastikteilchen in Lebensmitteln wie Nordseefischen, die Vermüllung der Weltmeere und die gesundheitlichen Gefahren für Mensch und Natur hätten die Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt, begründen die Parteien.

In einem ersten Schritt sei der Landkreis zur Vermeidung von Plastikmüll bereits tätig geworden, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Schulen seien mit Wasserspendern ausgestattet worden. Zudem erhalten alle Schülerinnen und Schüler bei der Einschulung eine Brotdose des Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung ZAW. Neuerdings sei auch ein Mehrwegbecher „to go“ zu haben, der ebenfalls vom ZAW angeboten werde.

Die Koalitionsparteien hoffen nun, dass sich viele Städte und Gemeinden des Kreises der Initiative anschließen.  

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