„Willkommen im Danni“ steht auf einem Transparent an einer Barrikade, die von Waldbesetzern auf einem Weg im Dannenröder Forst errichtet wurde. Hunderte Aktivist*innen protestieren hier seit Monaten gegen die Rodung und den politisch umstrittenen Weiterbau der Autobahn 49.
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„Willkommen im Danni“ steht auf einem Transparent an einer Barrikade, die von Waldbesetzern auf einem Weg im Dannenröder Forst errichtet wurde.

A49-Ausbau

Gegenwind für Grüne

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Parlamentarische Beobachter der Rodung in Mittelhessen sind bei einigen Waldbesetzerinnen und Waldbesetzern nicht erwünscht.

Eine Gruppe von Waldbesetzerinnen und Waldbesetzern wendet sich gegen eine parlamentarische Beobachtung der Lage im Dannenröder Wald durch Grünen-Landtagsabgeordnete. Das hat die Gruppierung, die unter dem Motto „Wald statt Asphalt“ auftritt, am Donnerstag in einer Pressemitteilung deutlich gemacht.

Die Aktivistinnen und Aktivisten sprechen von den „sogenannten Grünen“, die in zahlreichen Bundesländern an der Regierung seien, ohne dieses Potenzial verkehrspolitisch zu nutzen. „Sie hätten die Möglichkeit gehabt, den Bundesverkehrswegeplan im Hinblick auf Umweltzerstörung zu entschärfen.“

Sie wandten sich gegen den Besuch der Grünen-Landtagsabgeordneten Katy Walther. Sie hatte in der vergangenen Woche im Landtag zum Autobahnbau gesprochen, während vor dem Parlament Greenpeace-Aktivisten ein Transparent entrollten mit der Aufschrift „Wenn das noch grün ist, sehen wir schwarz.“

Walther entgegnete, nicht der Landtag, sondern der Bundestag entscheide über den Weiterbau der A49. Damit sei das Bundesverkehrsministerium „der richtige Adressat, um für eine umfassende Verkehrswende im Sinne der Klimabewegung zu demonstrieren“.

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