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Autos im Stau (Symbolbild).

Verkehr in Rhein-Main

Millionen für sauberere Luft

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Vier Großstädte in Rhein-Main erhalten vom Bund Fördergelder in Millionenhöhe, die in die Digitalisierung der Verkehrssysteme fließen sollen.

Vier Großstädte in Rhein-Main erhalten vom Bund Fördergelder in Millionenhöhe, die in die Digitalisierung der Verkehrssysteme fließen sollen: Darmstadt, Offenbach, Mainz und Wiesbaden. Auch Limburg erhält Geld: Es stammt aus dem eine Milliarde Euro umfassenden „Sofortprogramm Saubere Luft“, das vor rund einem Jahr angelaufen ist.

„Mit diesen Maßnahmen können wir den Verkehr optimieren, Stau reduzieren und die Luftqualität in den Innenstädten spürbar verbessern“, teilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Freitag mit, als die dritte Tranche aus dem Fördertopf freigegeben wurde – 105 Millionen Euro. Die Städte wollen die Stickstoffdioxid-Konzentrationen an ihren Hauptstraßen verringern, um Dieselfahrverbote zu verhindern oder abzuschwächen.

Manche Kommunen haben in diesem Jahr schon einmal Geld zugesagt bekommen – etwa Darmstadt. Die Stadt erhält jetzt weitere sieben Millionen Euro vom Bund: Damit soll eine moderne Verkehrsmengen-Erkennung installiert werden, die für flüssigeren Verkehr sorgt. Auch soll ein Betriebskonzept für ein Shuttle-System erarbeitet werden – zur Entlastung des öffentlichen Nahverkehrs in Hauptverkehrszeiten.

Für ein ähnliches Programm erhält Wiesbaden rund zwei Millionen Euro. Offenbach bekommt 3,9 Millionen: 49 Ampeln sollen damit modernisiert werden. Die größte Summe geht an die Stadt Mainz: 9,1 Millionen Euro stehen dort für drei Digitalisierungs-Projekte bereit.

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