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Teilnehmer des Diesel-Gipfels berichten, dass nach langen Verhandlungen wohl eine Einigung erzielt wurde.

Das bringt der Tag

Was bedeutet die Diesel-Einigung für Frankfurt?

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+++ Details zu den Folgen des Diesel-Treffens für Frankfurt +++ Prozess wegen Unfalls auf Flughafen-Vorfeld +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Heute erfahren wir, was die Einigung der Koalitionsspitzen beim Diesel-Skandal für Frankfurt bringen wird. Bislang ist nur bekannt, dass sich die Politiker in Berlin nach stundenlangen Verhandlungen auf ein Konzept geeinigt haben. Die Details jedoch werden erst im Laufe des Tages bekannt gegeben.   

Für die Frankfurter Dieselbesitzer wird in erster Linie spannend, ob auch sie eine Umtauschprämie oder Hardware-Nachrüstungen in Anspruch nehmen dürfen. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte am Wochenende verkündet, das Programm solle für 14 Städte gelten – nicht jedoch für Frankfurt. Die Hessische Landesregierung wollte diese Entscheidung nicht hinnehmen: "Eine Lösung ohne Frankfurt kann von uns nicht akzeptiert werden", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier im Hessischen Rundfunk. Ob sich Hessen beim Diesel-Gipfel behaupten konnte, dürfte wohl eine der brennendsten Fragen dieses Tages – zumindest für Frankfurter und viele Pendler aus dem Rhein-Main-Gebiet - sein. 

Entführung von Milliardärssohn: Angeklagter spricht

Heute ist der zweite Verhandlungstag im Prozess um die Entführung von Milliardärssohn Würth. Vor dem Landgericht Gießen erhält der Angeklagte die Möglichkeit, sich zu seinen persönlichen Verhältnissen und seinem Lebensweg zu äußern.

Der 48-jährige mutmaßliche Täter soll den damals 50 Jahre alten Sohn des baden-württembergischen Unternehmers und Milliardärs Reinhold Würth im Juni 2015 entführt haben. Die Tat ereignete sich in einer integrativen Wohngruppe für behinderte und nicht-behinderte Menschen im osthessischen Schlitz. Er und seine noch unbekannten Mittäter forderten damals drei Millionen Euro Lösegeld. Die Übergabe scheiterte jedoch, das Opfer kam unversehrt frei.   

Unfall auf Flughafen-Vorfeld  

Vor acht Monaten gab es einen Unfall auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens mit 14 Verletzten. Der Fahrer eines Gepäck-Schleppers hatte wohl aus Unachtsamkeit mit seinem Fahrzeug einen Bus touchiert und zu einer Vollbremsung gezwungen. 14 Personen wurden dabei verletzt, eine davon musste sich einer Knieoperation unterziehen. Nun steht der 47-jährige Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung vor dem Amtsgericht Frankfurt.    

Grauer Dienstag

Heute ist es in Hessen meistens bewölkt, ab und an kann es regnen. Dazu ist es mit zwölf Grad recht frisch. 

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