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Das Land Hessen hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Unter anderem dürfen sich an öffentlichen Orten nur noch maximal fünf Personen versammeln.

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Coronavirus: Maximal fünf Leute an öffentlichen Orten in Hessen

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Das Land Hessen hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Unter anderem dürfen sich an öffentlichen Orten nur noch maximal fünf Personen versammeln.

Bis Freitag gab es in Hessen 962 bestätigte mit dem Coronavirus infizierte Personen. Zwei Menschen starben an der Pandemie. Gleichwohl verhielten sich leider nicht viele so, wie angesichts des Ernstes der Lage zu erwarten sein müsste, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitagnachmittag in Wiesbaden. Vor diesem Hintergrund habe das Kabinett weitere Einschränkungen beschlossen: Die Gastronomie darf von heute an nur noch Speisen liefern oder außer Haus verkaufen. Zusammenkünfte an öffentlichen Orten sind auf fünf Menschen begrenzt - für große Familien gibt es Ausnahmen und auch im Bus dürfen mehr Personen sitzen.

Coronavirus in Hessen: Ausgangssperren sind für Bouffier „die letzte Maßnahme“

„Freiheit bedeutet auch Rücksichtnahme“, mahnte Bouffier. Wer Corona-Partys feiere, handle „unverantwortlich“. Sozialminister Kai Klose (Grüne) sagte mit Hinweis auf die Zahlen: „In den letzten Tagen gab es eine zunehmende Verschärfung der Lage.“ Sein Appell richte sich ausdrücklich an alle Bürgerinnen und Bürger: „Individuelle Freiheit gibt es nicht ohne individuelle Verantwortung.“

Ausgangssperren sind für Bouffier „die letzte Maßnahme“ und auch schwierig. Am Sonntag wollen die Länderchefs mit der Kanzlerin dazu beraten. „Ich setze zunächst auf die Vernunft der Menschen.“ Wer den Anordnungen nicht folge, müsse mit einem Bußgeld zwischen 100 und 300 Euro rechnen. 

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