Main-Kinzig-Kreis

Corona-Virus: Main-Kinzig-Kreis fordert zu strengen Kontrollen auf

  • schließen

Die Kommunen im Main-Kinzig-Kreis sollen die Auflagen für die Geschäfte überwachen. Es gibt mögliche Grenzfälle.

Der Kreis fordert Städte und Gemeinden in einem Schreiben auf, Auflagen des Landes Hessen zur Ausgangsbeschränkung „vor Ort sehr eng auszulegen“. Man müsse gemeinsam alles daran setzen, dass nur noch Geschäfte aus den Bereichen geöffnet blieben, die in der Verordnung explizit genannt würden, heißt es. Unterstützung solle es von den sieben Polizeistationen im Kreisgebiet geben, teilt der Kreis mit.

Nicht nur Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit seien seit einigen Tagen erheblich eingeschränkt, auch viele Geschäfte müssten wegen der Verbreitung des Coronavirus geschlossen bleiben oder sich bei den Öffnungszeiten stark anpassen, heißt es. Offenbar besteht bei einigen Ladenbesitzern hier Unsicherheit. Laut Mitteilung des Kreises fehlt vom Land immer noch eine Klarstellung, welche Geschäfte geschlossen bleiben müssen. 

Zu Grenzfällen könne es je nach Sortiment und Ausrichtung des Ladens kommen. In dem Fall sollten die Mitarbeiter der Kommunen vor Ort die Einzelfallentscheidungen treffen, jedoch immer aus dem Geist heraus, was für eine Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sei, heißt es vom Kreis.  

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare