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Die Corona-Krise trifft nicht nur den Einzelhandel massiv.
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Die Corona-Krise trifft nicht nur den Einzelhandel im Rhein-Main-Gebiet massiv.

Betriebe befürchten das Aus

Corona in Hessen: Jedes siebte Unternehmen in Rhein-Main sieht seine Existenz bedroht

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Eine Commerzbank-Studie zeigt große Auswirkungen der Corona-Krise auf die Region Frankfurt/Rhein-Main. Viele Unternehmen befürchten das Aus.

  • Mit voller Wucht trifft die Corona-Pandemie Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet in Hessen.
  • Jedes siebte Unternehmen in der Region sieht sich in seiner Existenz bedroht.
  • Bundesweit ist die Situation noch verheerender.

Rhein-Main – Die Corona-Krise hat gut ein Drittel der Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet stark getroffen. Mehr als jedes siebte Unternehmen in der Region sieht sich sogar in seiner Existenz bedroht. Bundesweit liegen die Werte im Durchschnitt jedoch sogar noch höher.

Corona-Krise in Hessen: Unternehmerkunden-Studie befragt 3500 Selbstständige, Freiberufler:innen und Unternehmen

Das sind Ergebnisse einer Unternehmerkunden-Studie im Auftrag der Commerzbank, für die das Meinungsforschungsinstitut Ipsos 3500 Selbstständige, Freiberufler:innen und Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 15 Millionen Euro befragte, davon 100 im Rhein-Main-Gebiet.

Jedes fünfte Unternehmen gab an, in der Corona-Krise bereits Kurzarbeit genutzt zu haben. Kündigungen haben laut Commerzbank bislang sechs Prozent der Befragten ausgesprochen. Offenbar wirkten sich die finanziellen Hilfen positiv auf den Erhalt von Arbeitsplätzen aus, heißt es. Gut ein Drittel der befragten Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet habe von staatlichen Unterstützungsprogrammen profitiert, 15 Prozent hätten Zuschüsse der jeweiligen Landesförderbanken erhalten.

Corona in Hessen: 46 Prozent der befragten Unternehmen in Rhein-Main bieten keine Heimarbeit an

Nur ein Drittel der Befragten gab an, sich von ihrer Hausbank gut über die Fördermöglichkeiten beraten zu fühlen. Gleichzeitig sagten 92 Prozent, ihre Hausbank sei ihnen in der Corona-Krise eine große Unterstützung gewesen.

Die Unternehmen berichten auch, wie sich Corona auf ihre Arbeit und ihr Geschäftsmodell ausgewirkt hat. Bei etwa der Hälfte der Befragten arbeiten Beschäftigte inzwischen im Homeoffice. Jedes zwanzigste Unternehmen hat diese Möglichkeit in der Krise erst geschaffen. 46 Prozent bieten dagegen keine Heimarbeit an.

Digitale Betriebswege werden wegen Corona in Hessen verstärkt genutzt

Jeder fünfte Betrieb berichtet, er nutze seit der Corona-Pandemie verstärkt digitale Vertriebswege. 41 Prozent geben an, sie wollten die Krise dazu nutzen, die Digitalisierung ihres Unternehmens voranzutreiben. (Christoph Manus)

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