Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rhein-Main

Corona: Nachts in Stadt und Kreis Offenbach wieder raus

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
    schließen
  • Detlef Sundermann
    Detlef Sundermann
    schließen

Das Ende der Ausgangssperre in Stadt und Kreis Offenbach naht. Der Main-Kinzig-Kreis hält dagegen noch daran fest.

Sowohl die Stadt als auch der Kreis Offenbach heben am Mittwoch, 6. Januar, um 21 Uhr die nächtliche Ausgangsbeschränkung wieder auf. Das beschlossen die beiden Krisenstäbe am späten Dienstagnachmittag. Man habe sich auf die zeitgleiche Aufhebung geeinigt, da es „einen Einklang in der Region geben soll“, so Kreis-Pressesprecherin Ursula Luh.

In der Stadt Offenbach betrug die Inzidenz am Dienstag 146,6 Fälle pro 100 000 Einwohner. Noch am 25. Dezember hatte die Stadt 207 Fälle pro 100 000 Bewohner verzeichnet, dann ging der Wert kontinuierlich nach unten. Am 31. Dezember lag er bei 127, am 1. Januar bei 128.

Der Kreis Offenbach meldete am Dienstag eine Inzidenz von 114,4 – ähnlich wie in den vergangenen Tagen. Auch hier fiel der Wert seit dem Zweiten Weihnachtsfeiertag unter 200. In den sozialen Medien wurden daraufhin immer mehr Stimmen laut, die die Aufhebung der Ausgangssperre forderten.

Über Weihnachten, Silvester und Neujahr wurde weniger getestet, und die Labore arbeiteten nur eingeschränkt. Landrat Oliver Quilling (CDU) geht deshalb davon aus, dass „die aktuell niedrigen Fallzahlen das Infektionsgeschehens nicht korrekt widerspiegeln“. Im Offenbacher Rathaus sah man das Risiko, dass die Inzidenz erneut über einen längeren Zeitraum über 200 ansteigt, wenn wieder im vergleichbaren Maß wie vor Weihnachten getestet werde. Dann müsse man die Ausgangsbeschränkung wieder einführen.

Wie das Verwaltungsgericht Darmstadt am Dienstag verlautbarte, hatte eine Offenbacherin gegen die am 22. Dezember verfügte nächtliche Ausgangsbeschränkung geklagt. Ihr Eilantrag, der an Silvester einging, wurde noch am gleichen Abend von der für Infektionsschutzrecht zuständigen 4. Kammer abgelehnt.

Im Main-Kinzig-Kreis wird die nächtliche Ausgangssperre dagegen nicht aufgehoben, obwohl der Sieben-Tage-Inzidenzwert seit fünf Tagen unter 200 Fällen pro 100 000 Einwohner liegt. Das Landratsamt verweist auf die unsichere Datenlage, die durch die Feier- und Wochenendtage bestehe, die somit keinen verlässlichen Trend erkennen lasse. Der Kreis nutze einen Entscheidungsspielraum des Landes, heißt es aus Gelnhausen. Die Vorsicht wird damit erklärt, dass im Gegensatz zu anderen Landkreisen zu Beginn der Ausgangssperre der Inzidenzwert deutlich über 300 lag. In den kommenden Tagen werde die Kreisverwaltung darüber entscheiden, ob die Ausgangssperre wie geplant bis Sonntag, 10. Januar, dauern wird oder verlängert werden muss. Der Trend von Montag auf Dienstag lässt eher Letzteres befürchten, die Inzidenz stieg von 159 auf 175.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare