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Jemand wäscht seine Hände.

Trinkwasser

Corona lässt Verbrauch steigen

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
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Der Bedarf in Südhessen bleibt als Folge trockener Witterung weiterhin hoch. Und Corona bringt neues Durcheinander.

Die Menschen in Südhessen haben 2019 weniger Wasser verbraucht als im Jahr zuvor. Insgesamt lag der Verbrauch bei knapp 241 Millionen Kubikmetern, 2018 waren es noch 245 Millionen gewesen. So hat es das Regierungspräsidium Darmstadt gemeldet.

2018 war ein extrem trockenes Jahr, entsprechend viel Wasser wurde unter anderem dafür benötigt, Pflanzen zu bewässern. 2019 regnete es immer noch wenig, aber etwas mehr als in den zwölf Monaten davor. Durchschnittlich verbrauchten die Südhessen rund 127 Liter Trinkwasser pro Person und Tag – das sind zwei Liter weniger als 2018.

Während in den zehn südhessischen Landkreisen je Einwohner nur 123 Liter benötigt wurden, waren es in den kreisfreien Städten 137 Liter. Allerdings erklärt sich der vergleichsweise hohe Pro-Kopf-Verbrauch in den Städten unter anderem damit, dass dort auch Berufspendler, Studierende, Hotelgäste oder andere Besucherinnen und Besucher Wasser nutzen, die bei der Einwohnerzahl nicht mitgerechnet werden.

2020 war wiederum ein Trockenjahr und hinsichtlich der Witterung mit 2019 vergleichbar. Allerdings spielt nun aber die Corona-Pandemie eine große Rolle. Auch beim Wasserverbrauch hat das Virus vieles durcheinander gebracht. So hatten laut Regierungspräsidium die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen erheblichen Einfluss vor allem auf die Pendlerströme und das Freizeitverhalten. In der Folge wurden vor allem in den Wohngebieten im Umland der großen Städte zeitweise ungewöhnlich hohe Verbrauchszahlen gemessen. Die endgültigen Zahlen dazu liegen allerdings noch nicht vor.

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