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Proben

Suche nach dem mutierten Virus

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Ein Mann wurde mit der Variante aus Großbritannien infizierte. Jetzt werden Proben stichpunktartig danach untersucht.

Der erste Nachweis des mutierten Virus in Hessen hat Konsequenzen: „Bei klinischem Verdacht oder Reiseanamnese, aber auch stichpunktartig werden wir Proben auf die Varianten B.1.1.7 und B.1.351 zukünftig in Frankfurt untersuchen“, sagte Sandra Ciesek der Frankfurter Rundschau auf Anfrage. Das Team der Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt hatte das bei einem Frankfurter entdeckte Virus B.1.1.7 isoliert. Was den Wissenschaftler:innen die Möglichkeit eröffnet, weitere Eigenschaften zu erforschen, sagte Ciesek. „Insbesondere ist immer noch nicht bewiesen, ob die Variante infektiöser ist. Das können wir nun in Zellkultur untersuchen.“

Am Mittwoch hatte Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) mitgeteilt, dass am Tag zuvor bei einem Mann aus Hessen das mutierte Virus nachgewiesen worden war. Nach FR-Informationen wird er nicht in der Uniklinik behandelt. Laut Klose hatte der Frankfurter sich bei einer aus Großbritannien eingereisten Person angesteckt. Diese war bei ihrer Ankunft in Deutschland symptomfrei, der Corona-Test zunächst negativ. Als sie wenige Tage später Symptome zeigte, wurde bei ihr und in der Folge bei dem Frankfurter die mutierte Variante nachgewiesen.

Das hessische Sozialministerium wies darauf hin, dass Bund und Länder sich bemühten „den Eintrag von Mutationen mit möglichen pandemieverschärfenden Eigenschaften aus dem Ausland möglichst stark einzudämmen“. Dies soll durch Priorität bei der Nachverfolgung geschehen und durch Quarantäne. Der Bund plane zudem eine Verordnung „zur verstärkten Sequenzierung“. Auf deren Basis werde in Hessen künftig stichprobenartig nach der mutierten Variante gesucht.

Am Donnerstag waren in Hessen binnen 24 Stunden mehr als 1600 neue Infektionen registriert worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 64 auf 3780. Seit Beginn der Pandemie gab es nach Daten des Robert-Koch-Instituts 154 500 Fälle. (mit dpa)

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