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Testcenter

Keine Tests an Weihnachten

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Die Labore holen die Proben nicht ab. Und Minister Kai Klose warnt: Ein negatives Ergebnis ist kein Freibrief für eine ungeschützte Weihachtsfeier.

Wenn kurz nach Weihnachten die offiziellen Infektionszahlen sinken, könnte es daran liegen, dass weniger getestet worden ist: Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar bleiben die Testcenter geschlossen. Dies bestätigte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) der Frankfurter Rundschau am Montag. Am 26. Dezember sei nur ein Teil der hessenweit 16 Center in Betrieb. Denn die Labore könnten an besagten Tagen die Proben nicht abholen. Wer den Verdacht habe, sich infiziert zu haben, gehe ja ohnehin in Quarantäne. Ob er einen Tag früher oder später getestet werde, spiele dann keine Rolle.

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) ist anderer Auffassung: „Es kann nicht sein, dass sich alle Beteiligten in den Krankenhäusern, den Notdiensten und woanders auf eine Verschärfung der Krise vorbereiten, aber das Testzentrum einfach tagelang schließt.“ Die Schließung werde „ganz sicher zu einer weiteren Belastung der Krankenhäuser und Notdienste führen.

Profitieren könnten davon die Anbieter für Selbstzahler. Doch deren Kapazitäten sind auch endlich. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Frankfurt bietet auf dem Festplatz am Ratsweg 500 PCR-Tests per Rachenabstrich an. Am 24. Dezember seien es „aus Kapazitätsgründen“ nur 300. Am 25./26. Dezember sowie 1. Januar sei geschlossen.

Angesichts langer Warteschlangen vor den kommerziellen Testcentern wies Hessen Sozialminister Kai Klose (Grüne) darauf hin, dass ein negatives Ergebnis kein Freibrief für unbeschwertes Feiern sei. „Tests sind nur Momentaufnahmen und bringen keine absolute Sicherheit.“

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