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Die mobilen Impfteams kümmern sich zuerst um die Menschen in Altenheimen.  michael schick
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Die mobilen Impfteams kümmern sich zuerst um die Menschen in Altenheimen.

Impfung

Bei der Impfquote steht Hessen im Bundesvergleich am Tabellenende

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Die Landesregierung hält trotzdem an der Strategie fest, die Hälfte des Serums für die Zweitimpfung zurückzuhalten. Der Zeitplan bleibt – trotz Lieferproblemen.

Anfang Februar startet die nächste Terminvergabe für das Impfen der über 80-Jährigen. Wann genau, steht noch nicht fest. Bisher erhielten 60 000 Menschen Termine für Erst- und Zweitimpfungen. Weitere rund 170 000 sind lediglich registriert, was das Verfahren vereinfachen soll.

Einen Monat nach Beginn der bundesweiten Impfkampagne haben Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag Zwischenbilanz gezogen: Mehr als 104 000 Menschen hätten seit 27. Dezember ihre Erstimpfung erhalten – darunter 59 Prozent aller Bewohner:innen in Alten- und Pflegeheimen. Rund 30 000 Hessinnen und Hessen sind bereits mit der zweiten Dosis versorgt. 99 von 100 in den Zentren vereinbarten Terminen wurden in der ersten Woche tatsächlich wahrgenommen.

Angesichts der Lieferprobleme und Neuberechnungen der Dosen für Deutschland halten die Minister es für richtig, jeweils die Hälfte des Serums für die Zweit-impfung zurückzulegen. Ihren Angaben zufolge hat Hessen über den Bund rund 240 000 Impfdosen von Biontech und 4800 Dosen von Moderna erhalten. Letztere dienen derzeit als Reserve, um ausgefallene oder reduzierte Lieferungen zu kompensieren. Zuletzt waren am 25. Januar etwa 35 000 Dosen im hessischen Logistik- und Verteilzentrum angeliefert worden. Laut Bund fallen in den kommenden Wochen die Mengen niedriger aus als geplant. Klose kritisierte das Agieren der Hersteller: „Wie alle Bundesländer brauchen wir Planungssicherheit in Bezug auf Liefertermine und -mengen; das ist die Voraussetzung für verlässliche Impfungen.“

Trotz der bösen Überraschungen hält das Land „zunächst“ am Zeitplan fest: In der laufenden Woche erhalten die sechs regionalen Impfzentren rund 20 000 Dosen für die Erstimpfung, rund 4500 Dosen werden in den Alten- und Pflegeheimen sowie den besonders belasteten Klinken verimpft. Am 9. Februar sollen die restlichen 22 Impfzentren öffnen.

Mit einer Impfquote von 1,7 in der Gesamtbevölkerung zählt Hessen zu den Schlusslichtern der Republik. Lediglich für Nordrhein-Westfalen und Baden Württemberg registriere das Robert-Koch-Institut (Stand Montag) noch einen Prozentpunkt weniger. Bundesdurchschnitt: 2,0.

Registrierungen ohne Terminvergabe: telefonisch unter 116 117 oder 0611 / 505 92 888, online unter der Internetseite impfterminservice.hessen.de

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