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Die 2G-Regel macht der Gastronomie weniger Sorgen als die allgemeine Verunsicherung. Foto: dpa
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Die 2G-Regel macht der Gastronomie weniger Sorgen als die allgemeine Verunsicherung.

Corona-Pandemie

Corona in Hessen: Angespannte Lage bei Hotels und Gastronomie

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Die steigende Corona-Infektionszahlen belasten Gastronomie und Hotelgewerbe. Dienstreisen und Weihnachtsfeiern werden abgesagt, die Betriebe erleben teils massive Umsatzeinbrüche.

Der starke Anstieg bei den Corona-Infektionen macht Hotels und Gaststätten in Hessen zu schaffen. „Die Lage ist furchtbar angespannt“, sagte Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer des hessischen Hotel- und Gastronomieverbands (Dehoga), der Frankfurter Rundschau. Viele Betriebe erlebten eine Welle an Stornierungen von Geschäftsreisen und Weihnachtsfeiern, weil Unternehmen ihre Belegschaft keinem Infektionsrisiko aussetzen wollten. Die Lage sei vergleichbar mit der kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres, sagte Wagner. Die Betriebe erlebten gegenüber 2019 Umsatzeinbrüche von 30 bis 70 Prozent. Es werde auch schon wieder verstärkt auf Kurzarbeit gesetzt.

Die seit Mittwoch und Donnerstag bundesweit beziehungsweise in Hessen geltenden verschärften Corona-Regeln fielen gegenüber der starken Verunsicherung der Kund:innen kaum ins Gewicht, so Wagner. Die Betriebe hätten zwar „alle Hände voll zu tun“, die neuen Regeln zu verstehen und umzusetzen, die flächendeckende Einführung der sogenannten 2G-Regel in Hotels und Restaurants mache aber gegenüber den bisherigen Regeln letztlich keinen großen Unterschied. Die Regeln würden aber von immer mehr Betrieben wirklich strikt eingehalten, so Wagner. „Wir merken, es wird sehr ernst genommen.“

Im Einzelhandel scheint die Lage unterdessen weniger dramatisch zu sein. Für die Kund:innen habe sich durch die neuen Regeln kaum etwas verändert, sagte Joachim Stoll, Vizepräsident des Handelsverbands Hessen-Süd, der FR. Auch die anfängliche Unsicherheit beim Umgang mit der neuen 3G-Regel für Mitarbeiter:innen habe sich „jetzt eingependelt“. Bei den Unternehmen habe anfangs Unsicherheit geherrscht, wie sie den Impfstatus ihrer Belegschaft abfragen und welche Daten sie speichern dürften. Da mittlerweile immer mehr Geschäfte auf Sonderangebote rund um den „Black Friday“ Ende November setzten, entzerre sich auch das Weihnachtsgeschäft, so Stoll. Er rate allerdings allen Kund:innen, Weihnachtsgeschenke nicht erst in letzter Minute zu kaufen, da wegen Lieferschwierigkeiten gerade stark nachgefragte Artikel schon Mitte Dezember ausverkauft sein könnten.

Der Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Frankfurt, Philipp Jacks, sagte der FR, die Umsetzung der 2G-Regel am Arbeitsplatz laufe bisher gut. Es gebe nur vereinzelt Beschwerden von ungeimpften Mitarbeiter:innen, die sich vor der Arbeit nicht auf das Coronavirus testen lassen wollten. Für Diskussionen sorge dagegen, dass manche Unternehmen es nicht ermöglichten, die für Ungeimpfte und nicht Genesene verpflichtenden Tests während der Arbeitszeit zu machen, sagte Jacks.

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