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Kommentar

Miese Organisation

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Die Verantwortlichen in der Landesregierung benachteiligen die Impfberechtigten außerhalb der Großstädte. Das ist nicht fair. Der Kommentar.

Am 12. Januar geht es los mit den Anmeldungen. Am 1. Januar hat Hessen den Termin gesetzt. Sehr zäh fließen seitdem die Informationen. Der angekündigte Einladungsbrief war am Freitag noch nicht einmal auf dem Postweg. Die Senior:innen sitzen mit ihren Fragen auf heißen Kohlen. Was für eine miese Organisation.

Hessen wollte aus den Fehlern der anderen Bundesländer lernen. Deshalb kommt das erste Impfangebot außerhalb der Pflegeheime und Covid-Kliniken erst so spät. Daran ist nichts zu kritisieren, denn alle zur Verfügung stehenden Dosen wurden bis Freitag dort an die Frau und den Mann gebracht. Geht alles nach Plan, wird vom 19. Januar an genug Serum zur Verfügung stehen, um mit den 80-Jährigen zu beginnen, die zu Hause leben. Wohlgemerkt: mit den ersten. Der Nachschub rollt noch lange nicht so, wie ihn die große Gruppe derjenigen wünscht, die sich von der Impfung eine Rückkehr zu ihrem alten Leben erhoffen. Sie ist auch nicht mehr als ein erster Schritt dorthin. Es wird Monate dauern, bis alle an die Reihe kommen, die geimpft werden wollen. Bis dahin wird das Virus weiter seine Opfer suchen. Die Zeiten von Maske, Hygiene und Abstand sind noch lange nicht vorbei.

Nicht nachvollziehbar ist die Entscheidung, zunächst nur sechs Impfzentren zu öffnen. Auch die anderen sind ja in Betrieb. Von dort starten die mobilen Teams in die Heime. Hier decken sie sich mit ihren Materialien ein. Auch mit Impfstoff. Gerade für über 80-Jährige müssten die Wege so kurz wie möglich sein. Zumal sie derzeit meist öffentliche Verkehrsmittel scheuen. Das wissen auch die Verantwortlichen in der Landesregierung. Sie benachteiligen die Impfberechtigten außerhalb der Großstädte. Das ist nicht fair.

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