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Die Impfungen gegen das Coronavirus in Hessen gehen weiter. Am Montagmorgen sind nach Angaben des Innenministeriums 39 000 Dosen angekommen. 
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Die Impfungen gegen das Coronavirus in Hessen gehen weiter. Am Montagmorgen sind nach Angaben des Innenministeriums 39 000 Dosen angekommen. 

Corona

Impfungen in Hessen gehen weiter

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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In den Alten- und Pflegeheimen wird bereits geimpft, in den regionalen Impfzentren wohl erst ab Mitte Januar. Eine Terminvergabe gibt es noch nicht.

Die Impfungen gegen das Coronavirus in Hessen gehen weiter. Am Montagmorgen sind nach Angaben des Innenministeriums 39 000 Dosen angekommen. Eine dritte Lieferung sei für den kommenden Mittwoch angekündigt, sagte der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Michael Schaich. Für Januar stelle der Bund dem Land rund 49 000 Impfdosen pro Woche in Aussicht. Mobile Teams verabreichen die Hälfte davon in den Alten- und Pflegeheimen, die andere Hälfte wird für die Zweitimpfung eingelagert.

„Bei diesem Zufluss wäre eine Öffnung der ersten sechs regionalen Impfzentren im Laufe des Januars möglich“, sagte Schaich. Also in Frankfurt, Kassel, Darmstadt, Wiesbaden, Fulda und Gießen. Wenn das feststeht, können zunächst alle Über-80-Jährigen in Hessen einen Termin vereinbaren. Das soll über eine Hotline und ein Onlineanmeldeportal des Bundes gehen. „Aktuell besteht noch nicht die Möglichkeit, Impftermine zu vereinbaren“, sagte Schaich.

Politik und Rettungsdienste haben am Montag eine positive Bilanz des Impfbeginns in Hessen gezogen. „Der Start ist geglückt“, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU). Die Handhabung des Impfstoffs sei „anspruchsvoll“, doch die Liefer- und Kühlkette sowie die Verabreichung vor Ort hätten gut funktioniert. „Hier und da werden sich Abläufe noch einspielen müssen.“

Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das in Hessen die meisten Impfzentren betreibt, findet, die Abläufe funktionierten gut. Das DRK stellt auch viele der mobilen Teams, die seit Sonntag Alten- und Pflegeheime aufsuchen. Wie viele Menschen bereits geimpft wurden, war zunächst unklar. Die Zahl der verabreichten Dosen werde zwar erfasst, müsse aber noch geprüft werden, hieß es im Innenministerium.

„Impfstoffe gehören zu den am stärksten geprüften Medikamenten“, sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne). Der Impfstoff „hat unser Vertrauen verdient“. Die Frankfurter Intensivkrankenschwester Zeynep Kallmayer, die am Sonntagmorgen als eine der ersten in Hessen geimpft wurde, hat die Spritze gut vertragen. „Bei mir ist alles gut, gar keine Nebenwirkungen“, sagte sie am Montag. (dpa/sky)

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