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Auf diesen Stempel im Impfpass warten viele.
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Auf diesen Stempel im Impfpass warten viele.

Auf einen Blick

Wie funktioniert die Anmeldung?

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Am Dienstag, 12. Januar, geht es los. Die Terminbestätigung kommt per Post. Doch was ist, wenn jemand nicht mehr mobil ist? Die FR gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die Anmeldung zu einem Impftermin ist ab Dienstag, 12. Januar, möglich. Telefonisch über 0611 1505 92 888 oder 116 117, online über impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de. Berechtigt sind Hess:innen ab 80 Jahren und Angehörige mobiler Pflegedienste. An Covid erkrankte und genesene Patient:innen müssen nicht geimpft werden. Ohne Termin gibt es keine Impfung.

Wer nicht mehr mobil ist, soll Besuch von einem mobilen Impfteam bekommen. Das kann allerdings noch etwas dauern. Die ersten sechs hessischen Impfzentren öffnen am 19. Januar.

Bei der Terminvergabe über die Telefonhotline wird der Termin auf postalischem Weg bestätigt. Mit dem Brief erhalten alle Impfwilligen darüber hinaus weitere Unterlagen, wie etwa ein Aufklärungsmerkblatt. Sollten jemand den Termin vergessen haben, kann man diesen telefonisch erfragen. Online ist eine Terminbestätigung per E-Mail vorgesehen.

Mitzubringen sind Personalausweis oder ein anderer Ausweis, aus dem Wohnort oder gewöhnlicher Aufenthaltsort hervorgehen. Außerdem möglichst ein Impfpass. Menschen mit chronischen Erkrankungen benötigen ein ärztliches Zeugnis zum Nachweis ihrer Erkrankung. Angehörige, Betreuer oder auch Blindenhunde dürfen die Impfberechtigten ins Impfzentrum begleiten.

Die Impfzentren sind in vier Bereiche aufgeteilt. Bei der Anmeldung wird die Identität überprüft. Es folgt eine Dokumentation der vorgelegten Daten. Danach klärt ein Arzt über Risiken und mögliche Nebenwirkungen auf. Die Impfung wird dann in einer Einzelkabine durchgeführt. Danach können sich die Menschen noch in einem Bereich aufhalten, in dem sie unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal stehen. Sanitäter:innen stehen bei möglichen Komplikationen jederzeit bereit.

Geimpft wurden in Hessen laut Robert-Koch-Institut (Stand Donnerstag) 46 006 Menschen, 1884 mehr als am Tag zuvor. Die Quote lag bei 7,3 pro 1000 Einwohner. Bundesweiter Durchschnitt: 5,7. Davon wurden 2788 wegen ihres Alters geimpft, 4313 aus beruflichen und 108 aus medizinischen Gründen. 2352 waren Pflegeheimbewohner:innen (Mehrfachnennungen möglich).

Frankfurt meldete am Freitag die Impfung von 4621 Bewohnerinnen, Bewohnern und Beschäftigten von Alten- und Pflegeeinrichtungen. Die bis zu sechs mobilen Teams des Arbeiter-Samariter-Bunds hatten bis dahin 25 der 50 Einrichtungen in der Stadt angefahren. Der Rest sei in Kliniken verimpft worden. Ab Freitag, 15. Januar, sollen drei weitere Teams der Johanniter dazukommen. Das Frankfurter Impfzentrum soll eine Impfstraße für die Mitarbeitenden in der mobilen Altenpflege und bei den Rettungsdiensten bekommen. Nach Angaben der Stadt fallen in Frankfurt rund 64 000 Menschen in die höchste Prioritätsstufe.

Zusammengestellt von Jutta Rippegather

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