Frankfurt/Main

Commerzbank: Reform neuer Regeln für Wertpapiergeschäfte

Abschreckung statt Verbraucherschutz - die Commerzbank zieht nach einem Jahr neuer Regeln für Wertpapiergeschäfte („Mifid II“) eine verheerende Bilanz. „Die Kunden lehnen die Mifid ab - und die Beratung ist durch das Regelwerk nicht

Abschreckung statt Verbraucherschutz - die Commerzbank zieht nach einem Jahr neuer Regeln für Wertpapiergeschäfte („Mifid II“) eine verheerende Bilanz. „Die Kunden lehnen die Mifid ab - und die Beratung ist durch das Regelwerk nicht besser geworden“, sagte der Privatkundenchef des Instituts, Michael Mandel, den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX in Frankfurt. Die Regeln müssten dringend überarbeitet werden. „Wir als Banken müssen dazu eine Diskussion mit den Regulatoren und Aufsehern führen.“

Die Vorschriften gelten in Deutschland seit dem 3. Januar 2018. Seither müssen Banken zum Beispiel jedes Telefonat eines Kunden mit einem Wertpapierberater aufzeichnen und archivieren. Im Falle möglicher Rechtsstreitigkeiten soll sich so leichter nachvollziehen lassen, ob der Berater ausreichend über Risiken aufgeklärt hat.

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