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Ein Wahlsieger ein Wahlverlierer: Mit 44 Stimmen Vorsprung konnte sich Dirk Gene Hagelstein gegen Stefan Schmitt durchsetzen.
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Ein Wahlsieger, ein Wahlverlierer: Mit 44 Stimmen Vorsprung konnte sich Dirk Gene Hagelstein gegen Stefan Schmitt durchsetzen.

Kommentar

Überraschendes Ergebnis der Bürgermeister-Wahl in Neu-Isenburg – CDU zu siegessicher

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Viele Wählerinnen und Wähler haben am Sonntag bei der Bürgermeister-Stichwahl in Neu-Isenburg auf „frisches Blut“ gesetzt und den arrivierten CDU-Politikerinnen und Politikern ihre Wählerstimme versagt. Ein Kommentar.

Katzenjammer bei der erfolgsverwöhnten CDU in Neu-Isenburg. 44 fehlende Stimmen haben ihr bei der Bürgermeister-Stichwahl eine bittere Niederlage zugefügt. „Wir sind fest davon ausgegangen, dass wir den Bürgermeister stellen“, sagte ein zerknirschter Fraktionschef Oliver Hatzfeld. Vielleicht war genau das der springende Punkt: Viele glaubten, es sei nur eine Formsache, dass der CDU-Kandidat Stefan Schmitt in der Stichwahl das Rennen macht – und hielten es deshalb nicht für nötig, zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang erneut ihr Kreuzchen für den ersten Stadtrat zu setzen.

Außerdem war wohl nicht Schmitts Sachverstand und seine Verwaltungserfahrung für zahlreiche Wähler entscheidend, sondern die Persönlichkeit – und da hatte der empathische SPD-Kandidat Gene Hagelstein die Nase vorn.

Neu-Isenburg: Überraschendes Wahlergebnis –CDU zu siegessicher

Ein Bürgermeister entscheidet zwar über die Zuschnitte der Dezernate und sitzt dem Magistrat vor, ist dort bei Patt-Situationen auch das Zünglein an der Waage. Trotzdem wird Hagelsteins Wahlsieg die Stadtpolitik kaum beeinflussen können, denn Beschlüsse werden nicht vom Stadtoberhaupt, sondern von der Stadtverordnetenversammlung gefasst. Dort hat er keine parlamentarische Mehrheit hinter sich, sein Wahlsieg verändert nichts an der Parteienarithmetik. Er kann nur hoffen, dass die Koalition aus CDU, Grünen und Freien Wählern keine Blockadepolitik praktiziert. Sein Triumph war für die CDU aber ein Schuss vor den Bug – und ein Signal, dass sie dringend etwas ändern muss. (Annette Schlegl)

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