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Oberursel

CDU und Grüne verhandeln

In dieser Woche wollen beide Parteien in Oberursel über eine Zusammenarbeit für die neue Wahlperiode verhandeln. Ziel der Gespräche sei es, in den zentralen Fragen für die nächste Wahlzeit Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten.

Die Zeichen stehen auf einer „Großen Koalition“ für die Brunnenstadt. Allerdings ist damit nicht die Fortsetzung des CDU/SPD-Bündnisses gemeint, sondern eine Koalition der Parteien, die als stärkste aus der Kommunalwahl am 14. März hervorgegangen sind: CDU und Grüne. Überraschend kommt diese Entscheidung nicht. Schließlich ist dies die einzige Konstellation, die mit zwei Partnern auskommt.

In dieser Woche wollen beide Parteien über eine Zusammenarbeit für die neue Wahlperiode verhandeln. Die übrigen Fraktionen – mit Ausnahme der AfD – wurden über die Entscheidung informiert, teilen die beiden Fraktionsvorsitzenden Christina Herr (Grüne) und Jens Uhlig (CDU) mit.

Ziel der Gespräche sei es, in den zentralen Fragen für die nächste Wahlzeit Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten. Mit den anderen Fraktionen und der neugewählten Bürgermeisterin Antje Runge (SPD) wolle man zusammenarbeiten.

In den Sondierungsgesprächen wurde mit allen Fraktionen außer der AfD über mögliche Formen der Zusammenarbeit gesprochen. Neben der Suche nach Gemeinsamkeiten habe dabei der Wunsch nach stabilen und verlässlichen Verhältnissen im Mittelpunkt gestanden.

„Vor uns liegen schwierige Zeiten. Die Bewältigung der Corona-Krise, deren Folgen in den städtischen Finanzen und gleichzeitig dringender Handlungsbedarf etwa beim Klimaschutz, dem Bau des Gefahrenabwehrzentrums, der Sanierung des Rathauses und der Anpassung der Infrastruktur an das Wachstum der Stadt. Dafür braucht es Stabilität und Verlässlichkeit“, erklärt Jens Uhlig. Diese und weitere Ziele seien dringlich und könnten nicht auf die lange Bank geschoben werden. „Beim Klimaschutz ist es längst fünf nach zwölf. Dieses Thema wird sicher prägend für die kommenden Jahre werden“, kündigt Christina Herr an.

Sobald man sich in den Sachfragen geeinigt habe, wolle man das Gespräch mit der künftigen Bürgermeisterin suchen. „Wir suchen die Zusammenarbeit mit Antje Runge. Sie hat eine Mehrheit in der Bürgermeisterwahl erhalten, unsere Fraktionen repräsentieren eine Mehrheit der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung. Wir freuen uns daher auf eine intensive, konstruktive Zusammenarbeit mit ihr“, erläutert Uhlig. aw

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