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Im Wahlbezirk 38004, für den in der Gruneliusschule in Oberrad abgestimmt wurde, gab es eine Panne bei der Stimmenauszählung.

Panne bei Landtagswahl

Übermittlungsfehler bei Stimmenauszählung

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Aus vier Frankfurter Wahlbezirken wurden ungewöhnliche Ergebnisse gemeldet. Zumindest in einem Fall ist nun klar: Es wurden keineswegs alle Stimmen ausgezählt.

Wie hat Frankfurt wirklich gewählt? Der Wahlausschuss wird heute das endgültige Ergebnis der Landtagswahl bekanntgeben. Zumindest geht der für Statistik zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) davon aus.

In vier Frankfurter Wahlbezirken wirkten die Ergebnisse zumindest auffällig. Vor allem die CDU bekam dort deutlich weniger Stimmen als im städtischen Durchschnitt. Für einen Wahlbezirk scheint jetzt eine Erklärung gefunden zu sein. Dabei geht es um den Bezirk 38004, für den in der Gruneliusschule in Oberrad abgestimmt wurde. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis, das Wahlleiterin Regina Fehler verkündet hatte, kamen die Christdemokraten dort nur auf 6,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 14 Prozent.

Ortsvorsteher Christian Becker (CDU), der in dem Wahllokal ehrenamtlich tätig war, berichtete am Dienstag, rund 350 weitere Stimmzettel seien zwar ausgezählt, das Ergebnis sei dem Wahlamt aber nicht mitgeteilt worden. Dabei handelte es sich um die Stimmzettel, auf denen Erst- und Zweitstimmen für dieselbe Partei abgegeben wurden – was die große Mehrheit der Wähler so macht.

Bei der Auszählung werden zunächst zwei Haufen gebildet. Einer mit Zetteln, auf denen Erst- und Zweitstimme gesplittet wurden, ein zweiter, bei denen beide Stimmen an dieselbe Partei gehen. Für die Übermittlung ans Wahlamt müssen die Ergebnisse addiert werden. Das ist in Oberrad offenbar nicht passiert.

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