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Für Priester gilt die die Zölibatsverpflichtung.

Das bringt der Tag

Ein Pfarrer entsagt dem Zölibat

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Fuldaer Kirchengemeinden verlieren Oberhaupt +++ Frankfurter Busfahrer wegen verletzter Fahrgäste vor Gericht +++ Daten-Analyse hilft dem LKA +++ Alles, was heute in Frankfurt und Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Guten Morgen aus Frankfurt!

Wer im Zölibat lebt, verpflichtet sich zu einem Leben ohne Partner und zu sexueller Enthaltsamkeit. Der Pfarrer der Fuldaer Kirchengemeinden St. Peter und St. Paulus, Jan Kremer, hat nun beschlossen, sein Amt aufzugeben. Ab heute ist er kein Pfarrer mehr.

Zum Zölibat sagt Kremer im aktuellen Pfarrbrief: „Diese Lebensform, die für mich auch immer Einsamkeit bedeutet hat, kann ich nicht mehr länger für mich durchhalten. Nach reiflicher Überlegung und innerer Prüfung werde ich mein Leben in Zukunft an der Seite einer Frau verbringen. Damit werde ich durch die Nichteinhaltung des Weiheversprechens automatisch vom Dienst als Priester suspendiert und darf in keiner Weise mehr priesterlich wirken oder im Dienst der katholischen Kirche arbeiten.“

Kremer ist nach eigenen Angaben 21 Jahre als Diakon und Priester im Dienst gewesen. In der Katholischen Kirche fühle er sich auch weiterhin zuhause, betont der 47-Jährige. Für das Geschenk des Glaubens sei er sehr dankbar. Ein Nachfolger für Kremer muss noch gefunden werden. Zuvor hatte unter anderem die Seite Osthessen-newsüber den Fall berichtet.

Absichtliche Vollbremsung?

Vor dem Amtsgericht Frankfurt muss sich heute ein Linienbusfahrer verantworten, weil er aus Ärger über lärmende Schulkinder eine plötzliche Vollbremsung ausgelöst haben soll. Die Anklage legt dem 38-Jährigen einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Körperverletzung zur Last. Der Vorfall ereignete sich im September vergangenen Jahres im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim. Da die lauten Schulkinder den Angaben zufolge auf mehrfache Durchsagen des Fahrers nicht reagierten, trat dieser auf die Bremse. Drei Fahrgäste, unter ihnen eine 70-jährige Frau, stürzten zu Boden und verletzten sich. Das Gericht hat vorerst einen Verhandlungstag anberaumt.    

Polizei ermittelt mit Daten-Plattform

Wie kann eine Daten-Plattform Ermittlern die Arbeit erleichtern oder zu schnelleren Ergebnissen führen? Darüber informiert sich der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) am heutigen Montag bei einem Besuch im Polizeipräsidium Frankfurt. Dort befindet sich die Daten-Analyseplattform HessenData. Nach Angaben des Innenministeriums arbeiten mittlerweile an allen sieben Flächenpräsidien sowie beim Landeskriminalamt Ermittler und Analysten mit der Plattform. Die Analysetechnik wurde auf Grundlage der Software Gotham des US-Unternehmens Palantir für die Ermittlungsarbeit der Polizei weiterentwickelt.

(Mit Material von dpa)       

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