Film-Premiere mit Moritz Bleibtreu in Frankfurt. Der Gangsterfilm "Nur Gott kann mich richten" wurde in der Stadt gedreht.
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Film-Premiere mit Moritz Bleibtreu in Frankfurt. Der Gangsterfilm "Nur Gott kann mich richten" wurde in der Stadt gedreht.

Filmförderung in Hessen

Mehr Förderung für hessische Filme

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Für die Filmförderung in Hessen steht in diesem Jahr mehr Geld zur Verfügung. Der Betrag steigt auf 11,5 Millionen Euro. Kleine Land- und Programmkinos sollen davon profitieren.

„Das Jahr 2017 ist das bisher erfolgreichste Jahr der hessischen Filmförderung“, sagt Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (CDU). Er strahlt richtig im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Mittwoch. Als Erfolgs-Gründe nennt er zusätzliche Fördermittel, so dass den Filmschaffenden zehn Millionen Euro zur Verfügung standen. Zudem habe sich die Hessen-Film und Medien GmbH als zentrale Anlaufstelle hervorragend etablieren können.

„Und zuletzt ist es uns gelungen, die Nachwuchsförderung zu intensivieren, sogar zum hessischen Merkmal zu machen.“ Aber auch die großen Filme sind gut dabei: So sind beim Deutschen Filmpreis in der Vorauswahl unter anderem der in Frankfurt gedrehte Gangsterfilm „Nur Gott kann mich richten“ mit Moritz Bleibtreu oder die Komödie „Vorwärts immer“ mit Jörg Schüttauf als Erich Honecker. Zusammen mit dem Hessischen Rundfunk und dem ZDF, werden die Filmfördermittel in diesem Jahr auf rund 11,5 Millionen Euro gesteigert. Von den zusätzlichen 1,5 Millionen Euro sollen kleine Landkinos und Programmkinos ihre Technik auf den neuesten Stand bringen können. Auch die Festivalförderung, speziell ein Frauenfilmfestival, sowie die Medienförderung und das Film-erbe sollen profitieren.

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