Hessen

Hilfe für Opfer von Vergewaltigung

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Hessen verbessert die Dokumentation nach einer Vergewaltigung. Täter sollen auch später noch belangt werden können.

Bei der Hilfe für Opfer von Vergewaltigungen sollen Ärzte jene Daten festhalten und Spuren sichern, die für eine Verfolgung des Täters notwendig sind. Das Land Hessen gibt den Medizinern dafür eine Dokumentationshilfe an die Hand. Es gehe darum, die Patientinnen und Patienten einfühlsam zu unterstützen, sagte Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU).

Die bisher schon vorhandene Dokumentationshilfe wurde dafür unter Federführung des Frauennotrufs Frankfurt verbessert und ergänzt. Dabei arbeiteten Ärzteverbände und Juristen mit. Der Befundbogen soll Frauen auch dann unterstützen, wenn sie nach einer Vergewaltigung medizinisch versorgt werden möchten, ohne die Tat angezeigt zu haben.

Mit Hilfe des Befundbogens und der gesicherten Spuren könne der Täter auch später noch verfolgt werden. Vor Gericht seien solche Dokumente „sehr wertvoll“, sagte Angela Wagner vom Frauennotruf. 

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