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"Blickachsen" im Sommer 2017: Eine Skulptur von Jaume Plensa im Bad Homburger Kurpark.

Kunst in Rhein-Main

"Blickachsen" ab Mai

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An verschiedenen Orte im Rhein-Main-Gebiet ist im kommenden Jahr die Freiluft-Schau "Blickachsen" zu sehen.

Den gesamten Sommer über können Kunstfreunde im kommenden Jahr wieder an verschiedenen Orten in der Rhein-Main-Region bei freiem Eintritt Skulpturen international renommierter Künstler betrachten. Wie Gründer und Kurator Christian Scheffel am Donnerstag mitteilte, wird die zwölfte Auflage der Freiluft-Schau „Blickachsen“ von Mai bis Oktober zu sehen sein. Auftakt ist am 26. Mai 2019 um 11.30 Uhr auf dem Schmuckplatz am Bad Homburger Kurpark. Als Schirmherr fungiert Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). 

In ihren Anfängen hatten sich die alle zwei Jahre ausgerichteten „Blickachsen“ noch auf Bad Homburg beschränkt. Nach und nach hat sich ihr Radius ausgeweitet. Zuletzt waren 2017 rund 80 Arbeiten von 37 Künstlerinnen und Künstlern an insgesamt acht Orten zu sehen – darunter das Kloster Eberbach und der Campus der Frankfurter Goethe-Universität. Das werde auch bei den „Blickachsen 12“ wieder so sein, kündigt Christian Scheffel an. Konkrete Orte nannte er allerdings noch nicht. 

Wichtig sei, dass die Kunstwerke in einen Dialog miteinander und mit ihrer Umgebung treten könnten, erläutert der Initiator das Konzept. „Diese Grundidee hat sich in den vergangenen mehr als zwanzig Jahren aufs Beste bewährt.“ 

Die „Blickachsen“ locken regelmäßig Hunderttausende Besucher an. Die Schau zähle inzwischen „zu den großen Kunstereignissen in Deutschland“, freut sich Christian Scheffel. Der Bad Homburger Galerist kuratiert die Blickachsen-Ausstellungen gemeinsam mit einem jeweils wechselnden Partnermuseum oder Skulpturenpark. Vor zwei Jahren war es das Museum Liaunig aus Österreich. Der Partner für das kommende Jahr ist noch nicht bekannt. 

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